Künzelsau

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Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Hohenlohekreis
Fläche: 75,17 km²
Einwohner: 14.819 (März 2005)
Bevölkerungsdichte: 197 Einwohner/km²
Geografische Lage: 49° 17' n. Br.
09° 41' ö. L.
Höhe: 210 - 435 m ü. NN
Postleitzahlen: 74653
Vorwahl: 07940
Kfz-Kennzeichen: KÜN
Gemeindeschlüssel: 08 1 26 046
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stuttgarter Straße 7
74653 Künzelsau
Offizielle Website: www.kuenzelsau.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@kuenzelsau.de
Politik
Bürgermeister: Volker Lenz
Stadtrat:
(Wahl am 13. Juni 2004;
34 statt 30 Sitze)
FWG 41,1% (+9,6) - 14 Sitze (+5)
CDU 40,0% (-8,8) - 14 Sitze (-2)
SPD 18,9% (+2,0) - 6 Sitze (+1)
Andere 0,0% (-2,8) - 0 Sitze (=)

Künzelsau ist die Kreisstadt des Hohenlohekreises in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt Künzelsau liegt (218 Meter über NN) am unteren Kocher, einem rechten Nebenfluss des Neckars, ca. 40 km östlich von Heilbronn in Baden-Württemberg. Die Stadt hat inklusive aller Stadtteile 14.753 Einwohner (Stand: 30.12.2003) und ist damit nach Öhringen die zweitgrößte Stadt des Hohenlohekreises, dessen Kreisstadt sie ist.

Der Hohenlohekreis wurde zum 1. Januar 1973 durch Zusammenlegung der Altkreise Künzelsau (KÜN) und Öhringen (ÖHR) gebildet. Die Stadt Künzelsau behielt somit den Kreissitz, so dass das KFZ-Kennzeichen weiterhin "KÜN" lautet. Künzelsau ist eines der sieben Zentren der Region Heilbronn-Franken innerhalb des Regierungsbezirks Stuttgart.

Stadtteile

Der Hauptort Künzelsau liegt im Tal (218 m) und wird von seinen höherliegenden Ortschaften umgeben: Amrichshausen (401 m), Belsenberg (256 m), Gaisbach (381 m), Garnberg (404 m), Kocherstetten (254 m), Laßbach (435 m), Morsbach (223 m), Nitzenhausen (431 m), Ohrenbach (? m), Steinbach (412 m) - (die Angaben jeweils in Metern über NN). Die Gemarkungsfläche beträgt einschließlich aller Teilorte 75,17 km².

Geschichte

Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Künzelsau im Jahre 1098. Bis 1802 unterstand die Stadt einer Ganerbengemeinschaft, die aus einer wechselnden Zahl von Mitgliedern bestand. 1806 kam Künzelsau mit dem Fürstentum Hohenlohe zum Königreich Württemberg. 1811 wird Künzelsau sitz des gleichnamigen Oberamtes (seit 1938: Landkreis Künzelsau). 1892 wurde der Bahnhof Künzelsau eingeweiht.

1948 fertigte die L. Hermann Kleiderfabrik die ersten Jeans in Deutschland. Mit der Kreisreform wird die Stadt 1973 Kreisstadt des neuen Hohenlohekreises. Seit 1979 verfügt Künzelsau über keinen Eisenbahnanschluss mehr, hat jedoch eine Standseilbahn, die den Wohnbauschwerpunkt Taläcker auf der Hohenloher Ebene mit der Kernstadt im Kochertal verbindet.

Religionen

Die Reformation wurde 1566 in Künzelsau eingeführt.

Einwohnerentwicklung

Eingemeindungen

Politik

Städtepartnerschaften

Künzelsau unterhält seit 1992 partnerschaftliche Beziehungen zu der Stadt Marcali in Ungarn.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ortsansässige Unternehmen

Künzelsau ist Sitz mehrerer weltweit operierender Unternehmen der Branchen Montageteile (Handelsunternehmen), Lüftungstechnik, Förderungstechnik und Textilien (Jeans).

Weinbau

Künzelsau ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Jagst-Kocher-Tauber gehören.

Gerichte

Künzelsau verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Heilbronn und zum OLG-Bezirk Stuttgart gehört.

Bildungseinrichtungen

Vor den Toren Künzelsaus, im Ortsteil Hofrathsmühle, befindet sich seit 1988 eine Außenstelle der Fachhochschule Heilbronn mit den Studiengängen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Gebäudesystemtechnik und Medien-, Produkt-, Kundenmanagement. Über 500 Studenten studieren hier zur Zeit.

Es gibt eine Grund- und Hauptschule, die Georg-Wagner-Realschule, die Brüder-Grimm-Schule (Förderschule), das Ganerben-Gymnasium, das Schlossgymnasium mit Internat, die Gewerbliche Schule Künzelsau eine Volkshochschule und auch eine Jugendmusikschule.

Sport- und Freizeitanlagen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Jugendeinrichtungen

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Ernst Schmid (1858-1949), Begründer der Maggi-Werke

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Weblinks


See also: Künzelsau, 1098, 13. Dezember, 13. Juni, 1566, 1720, 1800, 1802