Kupferstecher (Käfer)

Kupferstecher
Kupferstecher

Systematik
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Familie: Borkenkäfer (Scolytidae)
Art: Kupferstecher (Pityogenes chalcographus)

Der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) gehört zur Familie der Borkenkäfer (Scolytidae), dort wird er den Rindenbrütern zugerechnet.

Inhaltsverzeichnis

Befall

Die Gründe für einen Befall durch den Kupferstecher können sein:

Wie der Buchdrucker befällt auch der Kupferstecher stehende Fichten. Aber auch in am Boden liegenden Ästen und Baumkronen kann der Borkenkäfer erfolgreich brüten.

Aussehen

Etwa 2 mm große Käfer, beim Männchen sind beim Betrachten mit einer Lupe 6 deutliche Zähnchen am Rand der Flügeldecken sichtbar. Das Weibchen hat eine eingedrückte Stirn.

Biologie

Es können alle Stadien des Käfers im Brutbild unter der Rinde überwintern. Der Kupferstecher fliegt meist etwas später als der Buchdrucker. Es werden pro Jahr maximal 2 vollständige Generationen gebildet.

Schadbild

Sehr kleine Einbohrlöcher im dünnrindigen Stammbereich oder in Ästen von älteren Fichten. Am meisten gefährdet sind Fichten im Stangenholzalter. Bei hoher Populationsdichte werden auch frisch gesetzte Jungfichten befallen und abgetötet.

Unter der Rinde findet man einen 3-6-armigen Sterngang, wobei die Rammelkammer (Ort der Begattung) in der Rinde verborgen ist.

Vorbeugung

Im Gegensatz zum Buchdrucker ist beim Kupferstecher die Kontrolle mittels Bohrmehl kaum möglich. So wird der Befall meist zu spät erkannt.
Anzeichen hierfür sind:

In diesem Stadium sind die Jungkäfer schon wieder ausgeflogen. Es empfiehlt sich deshalb:

See also: Kupferstecher (Käfer), Art (Biologie)