Kuskuse
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Die Kuskuse sind eine Gattungsgruppe aus der Familie der Kletterbeutler (Phalangeridae), die zur Beuteltierordnung Diprotodontia zählt. Es gibt drei Gattungen mit insgesamt 13 Arten. Der Bärenkuskus (Ailurops ursinus) unterscheidet sich wesentlich von den anderen Arten und wird in eine eigene Unterfamilie gestellt.
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Verbreitung
Kuskuse finden sich im östlichen Indonesien (auf den Inseln Sulawesi, Timor und den Molukken), auf Neuguinea, den Salomonen und auf der Kap-York-Halbinsel an der Nordspitze Australiens.
Beschreibung
Kuskuse sind schwerfällig wirkende Tiere. Ihr Fell ist dicht und wollig, es kann weiß, rötlich oder sogar schwarz sein, bei den Tüpfelkuskusen (Gattungs Spilocuscus) ist es getupft. Ihre Schnauze ist kurz, die Ohren sind klein und fast unsichtbar, der lange Schwanz ist am Ende unbehaart, um besseren Halt zu gewährleisten. Die Körperlänge kann 32 bis 60 cm betragen, der Schwanz ist nochmal so lang, und sie werden bis zu 7 kg schwer.
Lebensweise
Kuskuse sind Baumbewohner, die nur selten auf den Boden kommen. Mit ihrem Greifschwanz und den zwei Daumen an jeder Hand sind sie perfekt an ihr Habitat, tropische Regenwälder, angepasst. Den Tag verbringen sie schlafend in Baumhöhlen oder auf Blättern, in der Nacht gehen sie mit langsamen und trägen Bewegungen auf Nahrungssuche. Kuskuse leben einzelgängerisch.
Nahrung
Kuskuse ernähren sich hauptsächlich von Früchten und Blättern, gelegentlich nehmen sie auch Insekten und Vogeleier zu sich.
Fortpflanzung
Nach kurzer Tragzeit (oft nur zwei Wochen) werden ein bis drei Junge geboren, meistens wird nur eines gesäugt, obwohl die Weibchen vier Zitzen in ihrem Beutel haben. Nach mehreren Monaten verlassen die Jungtiere den Beutel. Sie haben eine Lebenserwartung von bis zu 11 Jahren.
Bedrohung
Alle Arten sind betroffen von der Rodung der Urwälder und der Jagd auf ihr Fleisch. Genaue Daten fehlen für viele Arten. Phalanger lullulae, der nur auf der kleinen Insel Woodlark bei Neuguinea vorkommt, ist möglicherweise schon ausgestorben.
Gattungen
- Die Gattung Phalanger umfasst neun Arten, der Wollkuskus (P. orientalis) ist die weitestverbreitete und bekannteste Art.
- Die zwei Arten der Tüpfelkuskuse (Gattung Spilocuscus) sind durch ihr gemustertes Fell gekennzeichnet und leben in Neuguinea und Nordaustralien.
- Ebenfalls zwei Arten umfasst die Gattung Strigocuscus.
Weblink
Kategorie:Beutelsäuger
