KZ Majdanek
thumb|right|299px|Gedenkstätte Majdanek
Das KZ Majdanek - eigentlich KZ Lublin - war das erste Konzentrationslager der SS außerhalb des Reichsgebiets im Generalgouvernement. Es lag im Osten Polens in Majdanek, einem Vorort Lublins. In diesem Konzentrationslager herrschten die wohl fürchterlichsten Lebens- und Arbeitsbedingungen, die eine ungewöhnlich hohe Sterblichkeit der Gefangenen zur Folge hatte. Im KZ Majdanek gab es mehrere Gaskammern zur direkten Ermordung von Menschen, so dass Majdanek mit Recht als Vernichtungslager bezeichnet wird.
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Entstehung und Konzeption des KZ Majdanek
Am 17. Juli 1941 beauftragte Hitler Heinrich Himmler als Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei mit der polizeilichen Sicherung der neu besetzten Ostgebiete in der Sowjetunion. Himmler seinerseits ernannte noch am selben Tag Brigadeführer Odilo Globocnik, den SS- und Polizeiführer Lublin, zu seinem Beauftragten für die Errichtung der SS– und Polizei-Stützpunkte im neuen Ostraum, einem ausgedehnten Netz von militärisch befestigten SS- und Polizeistandorten einschließlich Wohnbezirken. Ausgangspunkt und Zentrum dieser SS- und Polizeiviertel sollte die deutsch zu besiedelnde Stadt Lublin werden. Die gewaltigen Baupläne für ein "deutsches" Lublin sollten von Zwangsarbeitern und Häftlingen realisiert werden.
Am 20. Juli 1941 besuchte Himmler Lublin und befahl Globocnik die Errichtung eines KL von 25-50.000 Häftlingen zum Einsatz für Werkstätten und Bauten der SS und Polizei. Tatsächlich wurde das KZ aber, wie im Reich üblich, vom Hauptamt Haushalt und Bauten unter SS-Oberführer Dr.-Ing. Hans Kammler errichtet. Kammler erteilte am 22. September 1941 den Baubefehl für den ersten Bauabschnitt des KZs für die Unterbringung von 5.000 Häftlingen. Durch die riesenhaften Zahlen sowjetischer Kriegsgefangener nach der Zerschlagung des Kessels um Kiew wurden die Planungen wenige Tage später zunächst geändert. Kammlers revidierter doppelter Baubefehl für Lublin und Auschwitz-Birkenau vom 27. September 1941 lautete jetzt:
- In Lublin und Auschwitz sind sofort am 1.10. Kriegsgefangenenlager mit einem Fassungsvermögen von je 50.000 Gefangenen gemäß den in Berlin gegebenen Weisungen und den überlassenen Zeichnungsunterlagen zu errichten.
Die Bauarbeiten der beiden Kriegsgefangenenlager Auschwitz-Birkenau und Lublin begannen zeitgleich eine Woche später. Anfang November erweiterte Kammler die Planung des Kriegsgefangenenlagers für 125.000, im Dezember für 150.000, im März 1942 gar für unglaubliche 250.000 sowjetische Kriegsgefangene. Realisiert davon wurde nur ein Bruchteil. Mitte Dezember 1941 waren Baracken für rund 20.000 Kriegsgefangene fertiggestellt. Unter mörderischen Bedingungen waren die Bauarbeiten bis dahin von etwa 2.000 sowjetischen Kriegsgefangenen verrichtet worden. Von ihnen waren Mitte November nur 500 noch am Leben, davon waren 30 % arbeitsunfähig. Ab Mitte Dezember wurden 150 Juden aus Globocniks Lubliner Zwangsarbeitslager Lipowa-Straße in Majdanek eingesetzt. Gleichzeitig brach hier eine Flecktyphusepidemie aus. Im Januar/Februar 1942 war die Baustelle unbesetzt: sämtliche sowjetischen Kriegsgefangenen und das jüdische Arbeitskommando waren tot.
Im Schriftverkehr der SS wurde das KZ als "KL Lublin" bezeichnet, wobei die Abkürzung "KL" für Konzentrationslager steht. Dieser Bezug auf Lublin führt in der Literatur über das KZ Majdanek zu Mehrdeutigkeiten, weil es auch Außenlager des KZ in Lublin gab. Die offizielle Adresse lautete Lublin, Gartenstr. 12, Lagerstufe I und II.(4)
Das KZ Majdanek sollte im Rahmen der Vernichtungsoperation Aktion Reinhard(1) als größtes Konzentrationslager außerhalb des deutschen Reiches ausgebaut werden.
Wegen angeblicher Widerstände des Generalgouverneurs Hans Frank wurde das Lager offiziell als "Kriegsgefangenenlager der Waffen-SS Lublin" bezeichnet und nahm in dieser Funktion Anfang Oktober 1941 diese Funktion an. Noch im November 1942, als im Lager die Massenvergasungen begannen, hatte das Lager diesen Namen. Im November 1941 wurde das Lager der Inspektion der Konzentrationslager(IKL) unterstellt.
Der eigentliche Name soll sich aus dem Stadtteil von Lublin, Majdan Tatarski, ableiten lassen. Mit dem Datum vom 9. April 1943 wurde der Name in Konzentrationslager(KL) umgeschrieben(4). Nach Gründung der Ostindustrie GmbH(Osti)(5), einem Unternehmen der SS, wurde Majdanek Zentrum der SS-eigenen Industrieunternehmen. Am 22. Oktober 1943 wurden alle Lager im Distrikt Lublin durch das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt(WVHA) Amtsgruppe D übernommen. Die Häftlinge mussten dann Zwangsarbeit in verschiedenen Werken leisten wie der Waffenfabrik Steyr-Daimler-Puch und der deutsche(n) Ausrüstungswerke(4).
Das KZ Majdanek umfasste auch mehrere so genannte Außenlager:
- in Warschau(Gesia Straße)
- in Radom
- in Lublin
- in Blizyn (Woiwodschaft Kielce)
- in Budzyn bei Krasnik
- in Palawy
Lage und Aufbau des Lagers
Das Lager entstand an der Verbindungsstraße von Lublin nach Zamosc und umfasste ein Areal von etwa 2,7 km². Eingezäunt wurde der Bereich mit einem doppelten Zaun, der mit Scheinwerfern abgesichert wurde.
Der innere Aufbau des Lagers
Der innere Bereich, der die Häftlingsbaracken umfasste, bestand aus sechs Feldern, die nochmals mit Stacheldraht eingezäunt waren, die unter elektrischer Hochspannung standen. Die Felder eins bis fünf, die nebeneinader lagen, hatten jeweils an den auslaufenden Seitenpunkten eine Absicherung durch Wachtürme. Nur das sechste Feld war davon ausgenommen.
Insgesamt hatte das Lager nach der Einrichtung 22 Baracken, wovon 20 für die Unterbringung der verschiedenen Häftlingsgruppen diente, während zwei der SS-Verwaltung zur Verfügung standen. Das Lager war in Bereiche für Männer und Frauen aufgeteilt(4).
Am einen Ende der Felder lagen die Einrichtungen der Abteilung III und der Unterkunft der Aufseherinnen. Am anderen Ende war ein kleines Krematorium und dahinter Exekutionsgräben zu finden. Weiterhin wurden auch dort zwei Galgen errichtet.
Hinter der Anordnung der fünf Felder lagen die sieben Gaskammern, die Magazine, Kartoffelmieten, die Hundezwinger und ein größerer Komposthaufen. Durch eine Straße getrennt davon wurde eine Leichenverbrennungsanlage errichtet.
Wiederum durch eine Straße von der Anordnung der Felder getrennt an einem Ende der Baracken wurden die Einrichtungen der SS aufgebaut: das Magazin, die Kommandatur, die Kasernen der SS, die Wohnung des "Schutzhaftlagerführers der Abteilung III", der Bauhof und das Haus des Lagerkommandanten.
Zusätzlich zu dem vorhandenen Krematorium wurden im September 1943 fünf Brennöfen und ein großes Krematorium errichtet. Diese Baumaßnahmen sahen ja, wie oben berichtet, einen erheblichen Ausbau des Lagers vor, so dass insgesamt etwa 250.000 Gefangene dort inhaftiert werden sollten. Doch dazu kam es nicht mehr, so dass bis zur Räumung des Lagers nur etwa ein Fünftel der Planungen verwirklicht wurden.
Die Inhaftierung der Gefangenen und ihre Vernichtung
Die Zusammensetzung der Gruppen
Insgesamt ergaben die Untersuchungen der Häftlinge, dass aus 28 Staaten mit 54 Staatsangehörigkeiten etwa 500.000 Menschen in das Lager deportiert und abtransportiert wurden.
Die Todesursachen
Einige der Gefangenen wurden sogleich nach ihrer Ankunft in die Gaskammern geführt und dort ermordet. Das KZ Majdanek war ein typisches Vernichtungslager, allerdings traten dort vermehrt physische Misshandlungen auf. Etwa 40 Prozent der getöteten Häftlinge wurden im Laufe ihres Aufenthalts in den Gaskammern ermordet oder auf andere Arten umgebracht. Die anderen 60 Prozent starben auf vielfältige Weise durch Hunger, Krankheiten und physische und psychische Gewalt (Schlag, Todestritt, Verstümmelung).
Insgesamt wurden im KZ Majdanek etwa 250.000 Menschen ermordet beziehungsweise in den Tod getrieben.
Neben der Vergasung mit Zyklon B und Kohlenmonoxyd wurden auch Massenerschießungen praktiziert. So wurden durch Erschießungen 1941 und 1942 sowjetsische Kriegsgefangene hingerichtet. Im Sommer 1943 wurden 300 sowjetische Offiziere erschossen.
Auf diese Weise wurden auch im April 1942 2800 Juden ermordet. Diese Praxis fand dann auch am 3. November 1943 ihre Fortsetzung, als im Rahmen der Erntefest-Aktion etwa 17.000 Juden aus anderen Ländern nach Majdanek transportiert wurden.
Vom Mai bis September 1943 wurden von der SS so genannte "Kinderaktionen" durchgeführt, wobei die Kinder von ihren Müttern getrennt wurden, um sie zu vernichten. Kinder die nicht getrennt werden konnten, wurden zusammen mit ihren Müttern umgebracht.
Die Gefangenentransporte
Die ersten Transporte begannen ins Lager ab Oktober 1941. Darunter waren auch Transporte von sowjetischen Kriegsgefangenen. Weitere Transporte kamen aus verschiedenen KZ wie KZ Sachsenhausen, KZ Gusen, KZ Groß-Rosen,KZ Buchenwald, KZ Auschwitz-Birkenau, KZ Neuengamme und KZ Dachau und anderen. Im Schriftverkehr der Gestapo Köln wird ein Transport von Juden nach Majdanek vom 6. November 1942 angekündigt(4).
Die Transporte mit inhaftierten Juden kamen aus Polen, den Niederlanden, Griechenland, Belgien, Frankreich, Ungarn und der Tschechoslowakei.
Weiterhin wurden Menschengruppen aus der Ukraine, Weißrussland und polnische Bauern aus der Region Zamosc ins Lager transportiert.
Im April 1943 wurden aus Warschau und Bialystock mehrere zehntausend Juden nach Majdanek verschleppt. Insgesamt wiesen die Transporte von etwa 250.000 Menschen folgende Zusammensetzung auf:
- 100.000 polnische Staatsbürger (ohne jüdisches Glaubensbekenntnis)
- 80.000 Menschen jüdischen Glaubens
- 50.000 Menschen aus der Sowjetunion
- 20.000 Menschen aus verschiedenen Ländern
Die Lagerkommandaten
- von September 1941 bis Juli 1942 : Karl Otto Koch
- von 20. August 1942 bis Oktober 1942 : Max Koegel
- von Oktober 1942 bis September 1943 : Hermann Florstedt
- von September 1943 bis Mai 1944 : Martin Weiß
- von Mai 1944 bis zum 22. Juli 1944 : Arthur Liebehenschel
Der Widerstand im KZ Majdanek
Vor allem die polnische Widerstandsbewegung gab den Gefangenen einige Unterstützung. Aber auch der zentrale Wohlfahrtsrat(Rada Glowna Opiekunca(RGO)) und das polnische Rote Kreuz gaben Hilfe.
Verschiedene Gruppen waren im Lager aktiv und planten beispielsweise die Flucht von Gefangenen.
Die Auflösung des Lagers
Im Zuge des Vormarschs der Roten Armee wurde das Lager im Juli 1944 aufgelöst. Die Gefangenen wurden in andere KZ transportiert, unter anderen nach Auschwitz. Da die Räumung in großer Eile erfolgte, konnte die SS das Lager nicht mehr vollständig zerstören, so dass die Gaskammern und ein Teil der Baracken erhalten blieb. Am 23. Juli wurde das Lager befreit.
Ermittlungen und Prozesse über die Verbrechen
Schon gleich nach der Befreiung des Lagers untersuchte eine gemischte Kommission aus Polen und der Sowjetunion die gefundenen Örtlichkeiten und Personen des Lagerpersonals(3). Von den etwa 1300 Angehörigen des Aufsichtspersonals wurden nur wenige belangt. Von der SS wurde sechs Angeklagten im November 1944 der Prozess gemacht. Zwei SS-Leute begingen Selbstmord, vier wurden zum Tode verurteilt.
Weitere Prozesse gegen SS-Leute fanden von 1946 bis 1948 statt. Insgesamt wurden 95 SS-Leute in Lublin angeklagt. Es wurden sieben Angeklagte zum Tode verurteilt, während die anderen lange Gefängnisstrafen erhielten. Unter den Todesurteilen war auch Elsa Ehrich, eine Kommandantin des Frauenlagers.
In Deutschland wurden vom 26. November 1975 bis 1981 in Düsseldorf gegen Wachmannschaften des KZ der sogenannte Majdanek-Prozess geführt mit insgesamt 16 Angeklagten, darunter auch weibliches Aufsichtspersonal. Zu den Angeklagten gehörten der Schutzhaftlagerführer SS-Hauptsturmführer Hermann Hackmann und die Aufseherin im Frauenlager Hermine Braunsteiner (von Häftlingen "Die Stute" oder "Blutige Brigitte" genannt), weiterhin der Lagerarzt Heinrich Schmidt und die SS-Anghörige Hildegard Lächert.
Der Ort des Lagers heute
Heute befindet sich auf dem Areal eine Gedenkstätte, die im Oktober 1944 errichtet wurde. Da Teile des Lagers erhalten blieben, gibt es dort eine Ausstellung mit einem Archiv.
Die noch bestehenden Teile des Lagers werden von einer Gesellschaft gepflegt. Es wurden auch Forschungsarbeiten über die Geschichte des Lagers im Rahmen des Museums publiziert.
Einige Angehörige der SS, die im KZ Majdanek tätig waren
- Ärzte:
- SS-Hauptscharführer Dr. Erich Grün
- SS-Obersturmführer Dr. Heinrich Schmidt
- SS-Untersturmführer Dr. Karl Rindfleisch
- Wachpersonal:
- SS-Rottenführer Franz Bago
- SS-Aufseherin Hermine Böttcher
- SS-Aufseherin Hermine Braunsteiner
- SS-Aufseherin Luise Danz
- SS-Oberaufseherin Elsa Ehrich
- SS-Rottenführer Thomas Ellwanger
- SS-Oberscharführer Anton Endres
- SS-Unterscharführer Johann Fischer
- SS-Hauptsturmführer Wilhelm Gerstenmeier
- SS-Hauptscharführer Heinrich Groffmann
- SS-Rottenführer Friedrich Gross
- SS-Hauptsturmführer Hermann Hackmann
- SS-Hauptscharführer Otto Kloppmann
- SS-Oberscharführer Ernst Kostial
- SS-Aufseherin Hildegard Lächert
- SS-Hauptsturmführer Walter Langleist
- SS-Hauptscharführer Emil Laurich
- SS-Aufseherin Charlotte Mayer
- SS-Oberscharführer Erich Mühsfeldt
- SS-Aufseherin Alice Orlowski
- SS-Oberscharführer Hans Perschon
- SS-Oberscharführer Fritz - Heinrich Petrick
- SS-Hauptsturmführer Wilhelm Reinartz
- SS-Obersturmführer Friedrich - Wilhlem Ruppert
- SS-Oberscharführer Nikolaus Schiffer
- SS-Rottenführer Theodor Schöllen
- SS-Unterscharführer Arnold Strippel
- SS-Aufseherin Rosy Süss
- SS-Obersturmführer Anton Thernes
- SS-Unterscharführer Heinz Villain
- SS-Oberscharführer Hermann Vögel
- SS-Oberaufseherin Else Weber
- SS-Hauptscharführer Westel Wimmer
- Fremdes Wachpersonal
- SS-Wachmann Dmytro Sawchuk
- SS-Wachmann Alexander Tityebski
- Unbekannte Angehörige der SS
- SS-Unterscharführer Hensche
- SS-Scharführer Melzer
- SS-Aufseherin Redli
- SS-Unterscharführer Terner
- SS-Rottenführer Wende
Quelle (verändert):http://www.axishistory.com/index.php?id=3680
Literatur
- Dieter Ambach; Thomas Köhler, Lublin-Majdanek. Das Konzentrations- und Vernichtungslager im Spiegel von Zeugenaussagen. Düsseldorf 2004 (= Juristische Zeitgeschichte Nordrhein-Westfalen. Band 12), ISSN 1615-5718
- Günther Schwarberg, Der Juwelier Von Majdanek, Göttingen 1998, ISBN 3882436255
- Josef Marszalek, Majdanek. Konzentrationslager Lublin, Warschau: Verlag Interpress, 1984, ISBN 8322319347
- Ingrid Müller-Münch, Die Frauen von Majdanek - Vom zerstörten Leben der Opfer und der Mörderinnen , Reinbek, Rowohlt Verlag 1982.
- Edward Gryn & Zofia Murawska-Gryn, MAJDANEK, 1984. Panstwowe Muzeum na Majdanku.
- Majdanek, Lublin: Krajowa Agencja Wydawnicza, 1985, ISBN 8303010697
- Wydawnictwo Lubelskie, Majdanek, Poznan, 1966.
Hinweis: Alle Bücher der Liste sind noch antiquarisch erhältlich (Stand: 8. März 2004)
- (4) M. Weinmann(Hrsg.), Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP), Frankfurt am Main, November 1990
Weblinks
- Das heutige Museum auf dem Gelände des KZ Majdanek
- Eine Darstellung mit vielen Originalbildern des KZ Majdanek und einem Link zur Aktion "Erntefest"
- Kommuniqué der polnisch-sowjetischen Untersuchungskommission 1944
- Eine Information zum SS Unternehmen Ostindustrie GmbH
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