Lachsforelle

Als Lachsforelle wurde in der Fischerei ursprünglich die Meerforelle (Salmo trutta trutta) benannt, die wie der gemeinte Lachs (Salmo salar) zum Laichen aus dem Meer in ihren Geburtsfluss wandert. Die Lachs- oder Meerforelle ist wie die See- und die Bachforelle eine Unterart der europäischen Forelle.

Die Lachsforelle ist durch ihren orangen bis hellroten Streifen in der Mitte des Rumpfes mit der Regenbogen- oder durch die Punktierung mit der Bachforelle zu verwechseln. Ob nun wirklich eine Lachsforelle gefangen wurde, lässt sich beim Braten des Fisches beobachten: Bei der Lachsforelle behält das Fleisch seine hellorange Farbe, bei den anderen Salmoniden färbt diese in einen Weißton um.

Heute wird dieser Begriff als Verkaufsname für mit Farbstoffen (Karotinzusatz zum Futter) rotgefärbte Zuchtforellen, meist die Regenbogenforelle (salmo salmo) verwendet. Die Verwendung des Verkaufsnamens ist im Fischettiketierungsgesetz geregelt.

See also: Lachsforelle, Fischerei, Forelle, Karotin, Lachs, Meerforelle, Regenbogenforelle, Fischettiketierungsgesetz, Europäische Forelle