Laila Freivalds
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Photo: Pawel Flato
Laila Freivalds (*22. Juni 1942 in Riga/Lettland) ist schwedische Politikerin.
Laila Freivalds wurde 1942 in Riga/Lettland geboren, aber verließ mit ihrer Familie während des Zweiten Weltkrieges das Land. Über ein deutsches Flüchtlingslager kam sie 1947 mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Landskrona/Schweden. Nach dem Schulbesuch begann sie ein Jurastudium an der Universität Uppsala, das sie 1970 abschloss. Nach der vorgeschriebenen Gerichtspraxis schlug sie eine Richterlaufbahn ein, wechselte aber 1974 zum Zentralamt für Konsumentenfragen über (schwed. Konsumentverket), dessen Generaldirektor sie zwischen 1983 und 1988 war. Gleichzeitig war sie Ombudsman für Konsumentenfragen.
Ihre politische Karriere begann 1988, als sie Justizministerin in der Regierung Ingvar Carlssons wurde. Während der bürgerlichen Regierung 1991-1994 arbeitete sie als Rechtsanwältin und kehrte danach wieder als Justizministerin in die neugebildete sozialdemokratische Regierung zurück. 2000 trat sie nach starker öffentlicher Kritik eines Wohnungskaufes zurück. Von 2000 – 2003 war sie Verbundsdirektorin des Arbeitgebervereines für Musik, Tanz und Theater Svensk Scenkonst. 2003 wurde sie nach der Ermordung Anna Lindhs als Außenministerin in die schwedische Regierung zurückgeholt.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Freivalds, Laila |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedische Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 22. Juni 1942 |
| GEBURTSORT | Riga, Lettland |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
