Laissez-faire
1. Laissez faire, französisch "lasst machen", ist ein Grundsatz des klassischen Wirtschaftsliberalismus. Er beruht auf dem Vertrauen des Wirkens des Preismechanismus: Angebot und Nachfrage sollen sich über den Preis koordinieren. Vordenker des Laissez-faire ist der Schotte Adam Smith, der mit seinem Jahrhundertwerk Wealth of nations den Gedanken der unsichtbaren Hand einführte, die jeden Wirtschaftsteilnehmer, der eigentlich nur seinen Eigennutzen maximieren möchte, dazu veranlasst, indirekt auch die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt zu erhöhen.
2. In der Pädagogik bzw. Erziehung bezeichnet der laissez-faire-Stil das Gegenteil zum autoritären Erziehungsbegriff. In letzter Konsequenz wird dabei Erziehung als eine nicht legitime Maßnahme aufgefasst.
Es lassen sich Analogien zum Begriff des Wu wei für diese Idee finden.
Kategorie:Politischer Begriff
Kategorie:Pädagogik
