Lambach

40px|left|BegriffsklärungDieser Artikel befasst sich mit der Marktgemeinde Lambach in Österreich. Für das gleichnamigen Ort in Deutschland als Ortschaft von Lam siehe: Lam. Eine weitere Gemeinde dieses Namens liegt im französischen Département Mosel in Lothringen.


Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Bezirk Wels-Land (WL)
Fläche: 4 km²
Einwohner: 3.242 (Stand: 15.05.2001)
Höhe: 367 m ü. NN
Postleitzahl: 4650
Vorwahl: 07245
Geografische Lage: 48° 05' 40" nördliche Breite
13° 52' 39" östliche Länge
Gemeindekennziffer: 41811
Verwaltung: Marktgemeinde Lambach
Marktplatz 8
4650 Lambach
Offizielle Website: http://www.lambach.ooe.gv.at/
E-Mail-Adresse: gemeinde@lambach.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ing. Friedrich Ilk (ÖVP)

Lambach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 3.242 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Lambach.

Bedeutend ist die 1056 durch den heiligen Adalbero aus dem Geschlecht der Grafen von Wels-Lambach gegründete Benediktinerabtei Stift Lambach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lambach liegt auf 367 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,9 km, von West nach Ost 2,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 3,7 km². 10,8 % der Fläche sind bewaldet, 48,6% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Fischerau, Lambach, Schußstatt, Ziegelstadl.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Silber auf blauem, gewelltem Schildfuß eine rote Zille, darin eine nackte, vorwärtsgekehrte, wachsende Frauengestalt mit goldener Krone, ebensolchem Halsgeschmeide und langen, offenen Haaren. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß

Geschichte

1056 wurde durch den heiligen Adalbero aus dem Geschlecht der Grafen von Wels-Lambach eine Benediktinerabtei gegründet. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Im Jahre 1365 wurde Lambach von Rudolf IV. das Marktrecht verliehen. Seit 1490 wird der Ort dem Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". 1941 wurde das Kloster Lambach durch die Nationalsozialisten aufgelöst und darin eine Erziehungsanstalt untergebracht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte der vertriebene Konvent 1945 in das Stift Lambach zurück.

Politik

Bürgermeister ist Ing. Friedrich Ilk von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3.432 Einwohner, 2001 dann 3.242 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

Theater

Barocktheater des Stiftes Lambach, nach Renovierungsarbeiten seit 1983 wieder in Betrieb

See also: Lambach, 1056, Aichkirchen, Ampflwang im Hausruckwald, Attersee, Attnang-Puchheim, Atzbach, Aurach am Hongar