Lampedusa

thumb|Der Hafen von Lampedusa thumb|Küste von Lampedusa

Lampedusa ist die größte der drei Pelagischen Inseln zwischen Tunesien und Sizilien, die zu Italien gehören. Die Insel gehört zur Provinz Agrigent.

Lage und Daten

Zurzeit wohnen etwa 4.000 Menschen dauerhaft auf Lampedusa, in der Urlaubszeit allerdings zeitweilig bis zu 10.000. Durch ihre Lage taucht Lampedusa oft in den Schlagzeilen auf, Flüchtlinge aus Nordafrika kreuzen oft die Insel auf ihrem Weg nach Sizilien und sie gilt als Vorposten der italienischen Behörden, illegale Flüchtlinge und Schmuggler auf ihrem Weg nach Europa abzufangen. Das Klima ist heiß, die Niederschlagsmenge mit 300 mm im Jahr gering.

Geographie

Lampedusa ist 20 km² groß, der höchste Punkt ist Albero Sole mit 113 m über NN. Die Insel erstreckt sich länglich in Ost-West-Richtung, die größte Ansiedlung, ein Dorf mit dem Namen Lampedusa, liegt an einer Bucht im Osten. Im Westen wird eine Steilküste als Naturreservat geschützt. 17 km nord-westlich von Lampedusa entfernt liegt die unbewohnte Insel Lampione, 45 km nordöstlich die bewohnte (450 Einw.) Insel Linosa. Lampedusa gehört geografisch zum afrikanischen Kontinent.

Geschichte

See also: Lampedusa, 1834, 1986, 2002, Bengasi, Italien, Lampione, Libyen, Linosa, Pelagische Insel