Landerziehungsheim
Landerziehungsheime sind Ende des 19. Jahrhunderts entstandene bestimmte Form von Internaten. Der Begriff wurde vom Gründer der Landerziehungsheimbewegung, dem Reformpädagogen Hermann Lietz geprägt. Ihr Usprung liegt in der Kritik an der bloßen Wissensvermittlung der herkömmlichen Schulen.
Zu ihrem Konzept gehört die Lage auf dem Land, die fern des schädlichen Einflusses der Großstadt eine ganzheitliche Erziehung ermöglichen. Die Schule soll dabei nicht nur eine Lehranstalt sein, sondern ein Heim für die Schüler bieten.
Einige Landerziehungsheime
- Hermann-Lietz-Schulen
- Haubinda
- Bieberstein
- Hohenwerda
- Odenwaldschule
- Salem
- Stiftung Louisenlund
