Landkreis Esslingen
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 140px|Wappen fehlt Wappenabbildung auf ngw.nl | 140px|Lage des Landkreises Esslingen in Deutschland |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Region: | Stuttgart |
| Verwaltungssitz: | Esslingen am Neckar |
| Fläche: | 641,47 km² |
| Einwohner: | 511.564 (31.12.2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 797 Einw./km² |
| Kfz-Kennzeichen: | ES
|
| Amtlicher Kreisschlüssel: | 08 1 16 |
| Landrat: | Heinz Eininger |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Pulverwiesen 11 73728 Esslingen am Neckar |
| Offizielle Website: | www.landkreis-esslingen.de |
| E-Mail-Adresse: | lra@landkreis-esslingen.de |
| Karte | |
| Bild:Baden_wuerttemberg_es.png | |
Der Landkreis Esslingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Landkreis Esslingen grenzt im Nordosten an den Rems-Murr-Kreis, im Osten an den Landkreis Göppingen, im Süden an den Landkreis Reutlingen, im Westen an den Landkreis Böblingen und im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Stuttgart.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Der Landkreis Esslingen wird vom Neckar, der von Südwesten kommend in das Kreisgebiet eintritt, in zwei Teile geteilt. Der westliche Teil umfasst überwiegend die Hochebene der „Filder“ (Filderebene), der östliche Teil hat Anteil an den Ausläufern der Schwäbischen Alb und am Schurwald (Teil des schwäbisch-fränkischen Berglandes). Im Kreisgebiet mündet die Fils bei Plochingen in den Neckar, der bei Esslingen-Mettingen das Kreisgebiet in Richtung Stuttgart wieder verlässt.
Wirtschaft
Verkehr
Durch das Kreisgebiet führt in west-östlicher Richtung die Bundesautobahn A 8 Stuttgart - Ulm. Ferner wird er durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 10 Stuttgart - Ulm, die B 27 Stuttgart - Tübingen, die B 312 Stuttgart - Reutlingen und die B 313 Plochingen - Reutlingen. Der Landkreis ist an das S-Bahn-Liniennetz Stuttgart angeschlossen. Die Linie S 1 führt von Stuttgart über Esslingen nach Plochingen. Eine Verlängerung in Richtung Kirchheim unter Teck bzw. Reutlingen ist geplant. Ferner führen die Linien S 2 und S 3 von Stuttgart in das westliche Kreisgebiet nach Leinfelden-Echterdingen und weiter zum Flughafen Stuttgart bzw. nach Filderstadt. Von Leinfelden (U 5) und Ostfildern (U 7) führen ferner Stadtbahnlinien in die Stuttgarter Innenstadt.
Geschichte
Der Landkreis Esslingen geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt Esslingen am Neckar an Württemberg 1803 errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte wurden es mehrmals verändert und 1938 in den Landkreis Esslingen überführt. Damals erhielt der Kreis einige Gemeinden des aufgelösten Amtsoberamts Stuttgart sowie des Oberamts Schorndorf und einige Orte der Oberämter Kirchheim unter Teck und Göppingen. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Esslingen um den Landkreis Nürtingen (ohne Grafenberg) vergrößert. 1975 kamen noch die beiden Orte Leinfelden und Musberg vom Landkreis Böblingen zum Kreis. Damit erreichte er seine heutige Ausdehnung. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Esslingen noch 44 Gemeinden, darunter 13 Städte und hiervon wiederum sechs Große Kreisstädte (Esslingen am Neckar, Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Leinfelden-Echterdingen, Nürtingen und Ostfildern). Die größte Stadt des Kreises ist Esslingen am Neckar, die kleinste Gemeinde ist Altdorf bei Nürtingen.
Politik
| Wahlergebnisse | |||||
| 24. Oktober 1999 | 13. Juni 2004 | ||||
| Partei | 1999 | Sitze | Partei | 2004 | Sitze |
| CDU | 31,3% | 31 | CDU | 30,7% | 31 |
| FW | 28,1 | 29 | FW | 25,9% | 26 |
| SPD | 23,9 | 21 | SPD | 20,7% | 21 |
| GRÜNE | 9,4% | 9 | GRÜNE | 12,3% | 12 |
| FDP | 3,1% | 3 | FDP | 4,9% | 5 |
| REP | 4,4% | 4 | REP | 4,5% | 4 |
| UFB Nürtingen | 0,9% | 1 | UFB Nürtingen | 0,75% | 1 |
| L.E. Bürger | 0,00% | 0 | L.E. Bürger | 0,35% | 0 |
| Wahlbeteiligung | |||||
| 53% | 54% | ||||
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.
Die Landräte des Landkreises Nürtingen 1945-1972:
Die Landräte des Landkreises Esslingen seit 1945:
- 1945 - 1946: Fritz Landenberger
- 1946 - 1966: Georg Geist
- 1966 - 1972: Richard Schall
- 1973 - 2000: Dr. Hans Peter Braun
- 2000 - 2005: Heinz Eininger
Bei den Kreistagswahlen 2004 wurden folgende Personen gewählt (Liste ist nicht vollständig):
- CDU: Ignac Vamos, Achim Weinmann, Friedrich Roth, Udo Goldmann, Eberhard Sohn, Ursula Merkle, Gerd Moßler, Jörn Lingnau, Sieghard Fritz, Andreas Knutzen, Reinhold Rauscher, Rolf Siebert, Wolfgang Vogt, Peter Nester, Helmut Riegger, Siegfried Pöschl, Karl Zimmermann, Karl Bauer, Gerhard Schneider, Rainer Bauer, Robert Bolsinger, Dirk Ommeln, Gerlinder Ziegler, Hans Blessing, Rose Gehrung, Erwin Hees, Jörg Döpper und Martin Fritz
- FW Rainer Häußler, Fritz Stäbler, Dieter Lenz, Joachim Gädeke, Wilfried Wallbrecht, Jürgen Merz, Wilhelm Berner, Hans Weil, Johanna Fallscheer, Alfred Bachofer, Andreas Brodbeck, Ingo Hacker, Bernd Spät, Stephan Grüninger, Jens Timm, Klaus Weinmann, Hermann Bauer, Siegfried Roser, Bärbel Weinacht, Eugen Beck, Klaus Binder, Ulrich Hempel, Bernhard Richter, Martin König, Bernhard Kuhn, Frank Buß
- SPD: Ulrich Bartels, Walter Bauer, Vera Bümlein-Lees, Wolfgang Drexler, Otto Blumenstock, Solveig Hummel, Bertram Schiebel, Susanne Matt,Sonja Spohn, Ottmar Heirich, Helmut Nauendorf, Marianne Gmelin, Walter Aeugle, Klaus Herzog, Peter Werner, Gerhard Remppis, Wolf Seitz, Werner Schmidt, Michael Neumann
- GRÜNE: Hilde Metzger, Matthias Gastel, Jürgen Menzel, Wolfgang Latendorf, Marianne Erdrich-Sommer, Andreas Schwarz, Regina Schanz, Gerhard Bäßler
- FDP:
- REP: Sigrid Dörflinger
- UFB Nürtingen: William Lechner
Wappen
| Wappen | Beschreibung: In Gold über einem von Schwarz und Gold mit Teilungen schräggerauteten (geweckten) Schildfuß ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler, belegt mit einem goldenen Hifthorn an goldener Fessel (Wappen-Verleihung 13.8.1975) |
Städte und Gemeinden
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Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
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Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
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Weblinks
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