Landkreis Mayen-Koblenz

Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
140px|Lage des Landkreises Landkreises Mayen-Koblenz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Koblenz
Fläche: 817,06 km²
Einwohner: 213.249 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 261 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 07 1 37
Kfz-Kennzeichen: MYK
Kreisgliederung: 87 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bahnhofstraße 9
56068 Koblenz
Website: www.kvmyk.de
E-Mail-Adresse: info@kvmyk.de
Politik
Landrat: Albert Berg-Winters (CDU)
Karte
Lage des Landkreises Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein Landkreis in der nördlichen Mitte von Rheinland-Pfalz. Er grenzt im Westen an den Landkreis Daun und an den Landkreis Ahrweiler, im Norden an den Landkreis Neuwied, im Osten an den Westerwaldkreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Rhein-Lahn-Kreis und im Süden an den Rhein-Hunsrück-Kreis und an den Landkreis Cochem-Zell.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Mayen-Koblenz erstreckt sich entlang des Rheins und der Mosel. Diese bildet die südöstliche natürliche Kreisgrenze. Das Hauptgebiet des Kreises liegt linksrheinisch, jedoch gehören auch einige Gemeinden nordöstlich von Koblenz am rechten Rheinufer zum Kreisgebiet. Hier befinden sich die Ausläufer des Westerwalds. Das linksrheinische Gebiet umfasst das sog. "Maifeld" sowie und die Hohe Eifel mit der "Hohen Acht", an der norwestlichen Kreisgrenze.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Landkreises Mayen-Koblenz war vor 1800 in zahlreiche Herrschaftsgebiete zersplittert, von denen die Kurfüsten von Trier und Köln die größten Anteile hatten. Mayen war Sitz eines kurtrierischen Amtes, Rhens und Andernach gehörten zu Köln. Während der französischen Besetzung unter Napoleon war das Gebiet Teil des Departenments Rhein-Mosel mit Sitz in Koblenz. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam das Gebiet zu Preußen. 1816 wurden die beiden Kreise Mayen und Koblenz innerhalb der Provinz Großherzogtum Niederrhein (ab 1822 Rheinprovinz) gebildet. 1946 wurden beide Kreise Bestandteil des Regierungsbezirks Koblenz im Land Rheinland-Pfalz. Bei der Kreisreform 1969 wurden die beiden Kreise zusammen gelegt, wodurch bald darauf die Ausgabe des amtlichen Zulassungskennzeichen MY eingestellt und das neue Kennzeichen MYK eingeführt wurde. Die Stadt Koblenz behielt das Zulassungskennzeichen KO, da sie zwar Sitz der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wurde, jedoch als kreisfreie Stadt nicht zum Kreisgebiet gehört.

Wappen

Beschreibung:

In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer goldenen Krone, unten von einem silbernen Maienbaum. (Wappen-Genehmigung 27. April 1971)

Bedeutung:

Die Krone verweist auf den Königstuhl Rhens, wo früher die deutschen Könige gewählt wurden, der Wellenbalken symbolisiert den Rhein und die Mosel, der Maienbaum als sog. "redendes Symbol" steht für die Landwirtschaft im Keis Mayen-Koblenz. Die Wappensymbole waren auch Bestandteile der früheren Kreiswappen.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 61 Koblenz-Köln und A 48 Ulmen-Koblenz. Ferner durchziehen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 9 Koblenz-Bonn und die B 258.

Städte und Gemeinden

Verbandsfreie Gemeinden/Städte
  • 1. Andernach, Große kreisangehörige Stadt *
  • 2. Bendorf, Stadt
  • 3. Mayen, Große kreisangehörige Stadt *


Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

Sitz der Verbandsgemeinde *
  1. Einig
  2. Gappenach
  3. Gering
  4. Gierschnach
  5. Kalt
  6. Kerben
  7. Kollig
  8. Lonnig
  9. Mertloch
  10. Münstermaifeld, Stadt
  11. Naunheim
  12. Ochtendung
  13. Pillig
  14. Polch, Stadt *
  15. Rüber
  16. Trimbs
  17. Welling
  18. Wierschem
  1. Bell
  2. Mendig, Stadt *
  3. Rieden
  4. Thür
  5. Volkesfeld
  1. Kretz
  2. Kruft
  3. Nickenich
  4. Plaidt
  5. Saffig
  1. Brey
  2. Rhens, Stadt *
  3. Spay
  4. Waldesch
  1. Alken
  2. Brodenbach
  3. Burgen
  4. Dieblich
  5. Hatzenport
  6. Kobern-Gondorf *
  7. Lehmen
  8. Löf
  9. Macken
  10. Niederfell
  11. Nörtershausen
  12. Oberfell
  13. Winningen
  14. Wolken
  1. Niederwerth
  2. Urbar
  3. Vallendar, Stadt *
  4. Weitersburg
  1. Acht
  2. Anschau
  3. Arft
  4. Baar
  5. Bermel
  6. Boos
  7. Ditscheid
  8. Ettringen
  9. Hausten
  10. Herresbach
  11. Hirten
  12. Kehrig
  13. Kirchwald
  14. Kottenheim
  15. Langenfeld
  16. Langscheid
  17. Lind
  18. Luxem
  19. Monreal
  20. Münk
  21. Nachtsheim
  22. Reudelsterz
  23. Sankt Johann
  24. Siebenbach
  25. Virneburg
  26. Weiler
  27. Welschenbach
  1. Bassenheim
  2. Kaltenengers
  3. Kettig
  4. Mülheim-Kärlich, Stadt
  5. Sankt Sebastian
  6. Urmitz
  7. Weißenthurm, Stadt *

Weblinks

Offizielle Website des Landkreises Mayen-Koblenz

Mayen-Koblenz

See also: Landkreis Mayen-Koblenz, 1969, Acht (Eifel), Alken (Untermosel), Amtlicher Kreisschlüssel, Andernach, Anschau, Arft