Landkreis Mecklenburg-Strelitz
| left|25px|Begriffsklärung | Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Landkreis Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Für das mecklenburgische Teilherzogtum, Teilgroßherzogtum und den Freistaat Mecklenburg-Strelitz siehe: Mecklenburg-Strelitz. Für die gleichnamige Linie des mecklenburgischen Fürstenhauses siehe: Haus Mecklenburg-Strelitz. Für das gleichnamige Weinanbaugebiet siehe: Mecklenburg-Strelitz (Weinbau) |
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 140px|Wappen fehlt Wappenabbildung auf ngw.nl | 140px|Lage des Landkreises Güstrow in Deutschland |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern |
| Verwaltungssitz: | Neustrelitz |
| Fläche: | 2.089 km² |
| Einwohner: | 85.484 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 13 0 55 |
| Kfz-Kennzeichen: | MST |
| Kreisgliederung: | 55 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Woldegker Chaussee 35 17235 Neustrelitz |
| Website: | www.mecklenburg-strelitz.de |
| E-Mail-Adresse: | information@lra-mst.de |
| Politik | |
| Landrätin: | Kathrin Knuth (CDU) |
| Karte | |
| Lage des Landkreises Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Vorpommern | |
Der Landkreis Mecklenburg-Strelitz ist ein Landkreis im Südosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Demmin und der Landkreis Ostvorpommern, im Nordosten der Landkreis Uecker-Randow, im Osten und Südosten der brandenburgische Landkreis Uckermark, im Süden die ebenfalls brandenburgischen Landkreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin und im Westen der Landkreis Müritz. Die kreisfreie Stadt Neubrandenburg schneidet im Norden einen schmalen Streifen aus dem Kreisgebiet.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Große Teile des Kreisgebiets gehören zur Mecklenburgischen Seenplatte und stehen als Naturpark Feldberger Seenlandschaft unter Naturschutz.
Wirtschaft
Eine wichtige Einkommensquelle in der Region ist der Fremdenverkehr. In Mecklenburg-Strelitz befindet sich das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Siehe dazu auch Mecklenburg-Strelitz (Weinbau).
Verkehr
Geschichte
Der Landkreis Mecklenburg-Strelitz wurde 1994 im Zuge einer Gebietsreform des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern gebildet durch Zusammenlegung der Landkreise Neubrandenburg (NB), Neustrelitz (NZ) und dem größten Teil des Landkreises Strasburg (SBG). Er führt seither den Namen und benutzte zeitweilig auch die Symbolik des historischen Territoriums Mecklenburg-Strelitz, welches 1701-1918 als begrenzt autonomes (Teil-) Herzogtum des mecklenburgischen Staates, 1918-1934 als Freistaat existierte. Der heutige Landkreis Mecklenburg-Strelitz steht jedoch in keinerlei Rechtsnachfolge dieses historischen Territoriums und umfasst auch nur Teile davon. Politischen Planungen nach wird der Landkreis Mecklenburg-Strelitz in einem neu zu gründenden "Landkreis Mecklenburgische Seenplatte" mit der Kreisstadt Neubrandenburg aufgehen.
Wappen
| (hier Bild des Wappens einfügen) |
Städte und Gemeinden
in Klammern: Einwohner (31. Dezember 2003) (Quelle: Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern)
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Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten
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Gebietsänderungen
In den Jahren seit 1994 fanden im Gebiet des Landkreises Mecklenburg-Strelitz wie im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Gebietsänderungen statt.
Aus den ursprünglich 8 Ämtern wurden nach Abschluss der Gebietsreform am 1. Januar 2005 6 Ämter. Die Städte Burg Stargard und Friedland verloren ihre Amtsfreiheit. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 81 auf 55.
Ämterauflösungen, Ämterfusionen
- Fusion der vormals amtsfreien Stadt Burg Stargard mit dem Amt Burg Stargard-Land zum neuen Amt Stargarder Land (1. Januar 2002)
- Eingliederung der vormals amtsfreien Stadt Friedland in das Amt Friedland (1. Januar 2003)
- Auflösung des Amtes Groß Miltzow - Eingliederung der Gemeinden in das Amt Woldegk (1. Januar 2004)
- Fusion der Ämter Mirow und Wesenberg zum neuen Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte (1. Juli 2004)
Eingemeindungen, Gemeindeneubildungen
- Auflösung der Gemeinden Bredenfelde, Grauenhagen. Hinrichshagen und Rehberg - Eingemeindung nach Woldegk (13. Juni 1999)
- Auflösung der Gemeinden Conow, Dolgen, Lichtenberg, Lüttenhagen und der Stadt Feldberg - Neubildung der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft (13. Juni 1999)
- Auflösung der Gemeinde Kreckow - Eingemeindung nach Groß Miltzow (13. Juni 1999)
- Auflösung der Gemeinde Pasenow - Eingemeindung nach Helpt (13. Juni 1999)
- Auflösung der Gemeinde Strasen - Eingemeindung nach Wesenberg (1. Januar 2000)
- Auflösung der Gemeinde Jatzke - Eingemeindung nach Eichhorst (1. Januar 2001)
- Auflösung der Gemeinden Dabelow und Wokuhl - Neubildung der Gemeinde Wokuhl-Dabelow (6. Mai 2001)
- Auflösung der Gemeinden Ballin, Dewitz und Leppin - Neubildung der Gemeinde Lindetal (1. Januar 2002)
- Auflösung der Gemeinde Göhren - Eingemeindung nach Woldegk (1. Januar 2002)
- Auflösung der Gemeinde Rödlin-Thurow - Aufteilung: Ortsteile Rödlin und Rollenhagen zu Blankensee, Ortsteile Thurow und Zinow zu Carpin sowie ein Flurstück zu Blumenholz (1. Juli 2002)
- Auflösung der Gemeinden Sadelkow und Salow - Neubildung der Gemeinde Datzetal (1. Januar 2003)
- Auflösung der Gemeinden Kotelow, Schwichtenberg und Wittenborn - Neubildung der Gemeinde Galenbeck (1. Januar 2003)
- Auflösung der Gemeinde Watzkendorf - Eingemeindung nach Blankensee (1. Januar 2004)
- Auflösung der Gemeinde Neu Käbelich - Eingemeindung nach Cölpin (13. Juni 2004)
- Auflösung der Gemeinde Brohm und Schwanbeck - Eingemeindung nach Friedland (13. Juni 2004)
- Auflösung der Gemeinde Diemitz - Eingemeindung nach Mirow (13. Juni 2004)
- Auflösung der Gemeinde Warlin - Eingemeindung nach Sponholz (13. Juni 2004)
Namensänderung
- von Amt Friedland-Land zu Amt Friedland (1. Januar 2003)
Karte Gemeindegrenzen
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Weblinks
- Offizielle Website des Landkreises Mecklenburg-Strelitz
- Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz (1815-1918) (Leider mit vielen Fehlern!)
- Plattdeutsche Autoren aus Mecklenburg
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