Lauffen am Neckar

Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
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140px|Deutschlandkarte, Position von Lauffen am Neckar hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Region: Heilbronn-Franken
Landkreis: Heilbronn
Geografische Lage: 49° 04' n. B.
09° 09' ö. L.
Höhe: 170 m ü. NN
Fläche: 22,63 km²
Einwohner: 11.124 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte: 490 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 74344-74348
(alt: 7128)
Vorwahl: 07133
Kfz-Kennzeichen: HN
Gemeindeschlüssel: 08 1 25 056
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 10
74348 Lauffen am Neckar
Website: www.lauffen.de
E-Mail-Adresse: info@lauffen-a-n.de
Politik
Bürgermeister: Klaus-Peter Waldenberger

[[bild:Lauffen-neckar-1916.jpg|thumb|Der Neckar mit Lauffen um 1916]] Lauffen am Neckar ist eine Stadt im Landkreis Heilbronn (Region Franken) und liegt in Baden-Württemberg. Sie hat über 11.000 Einwohner und liegt circa 15 km südlich der Kreisstadt Heilbronn und 50 km nördlich der Landeshauptstadt Stuttgart am Fluss Neckar, in den hier die Zaber einmündet. Bekannt ist Lauffen vor allem als Geburtsstadt des Dichters Johann Christian Friedrich Hölderlin und für ihre vielprämierten Weine (v.a. Lauffener Katzenbeißer Schwarzriesling).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Name Lauffen wird zum ersten Mal im Jahr 823 erwähnt, 1234 wird es zur Stadt Lauffen am Neckar. Der Name kommt vermutlich daher, dass der Neckar bei Lauffen besonders schnell fließt (läuft). Die große Schleife, die er dabei vollzog, wurde durch die Erosionskräfte des Wassers irgendwann durchbrochen. Das ringförmige ehemalige Flussbett liegt nun trocken bzw. wird durch einen kleinen See ausgefüllt. Entlang des alten Flussbettes hat sich ein ringförmiger Hügel gebildet, an dessen Hang der Kaywald wächst, an anderen Stellen wird Wein angebaut. Im 13. Jahrhundert wird die Regiswindiskirche und die Regiswindiskapelle gebaut. Im Jahr 1530 entsteht die Neckarbrücke. Das Schloss auf der Neckarinsel ist heute das Rathaus. Friedrich Hölderlin, ein Zeitgenosse Goethes und Schillers und ein Freund Hegels und von Schellings wird am 20. März 1770 geboren. Sein berühmtestes Werk ist der Briefwechsel Hyperion.

Von Lauffen am Neckar wurde von Oskar von Miller anläßlich der internationalen Elektrizitätsausstellung in Frankfurt am Main am 13. September 1891 die erste Fern-Elektrizitätsübertragung mit hochgespanntem Drehstrom ( DHÜ ) durchgeführt. Hierfür wurde im Zementwerk von Lauffen ein Drehstromgenerator aufgestellt und eine 176 Kilometer lange Freileitung nach Frankfurt am Main gebaut. Nach Ende der Ausstellung wurde dieser Generator zur Elektrizitätsversorgung von Heilbronn eingesetzt. Noch heute erinnert der Name des lokalen Energieversorgungsunternehmens - Zeag AG - an diese Tat.

Lauffen am Neckar wurde 1914 aus den damaligen Teilgemeinden Lauffen-Stadt, Lauffen-Dorf und Lauffen-Dörfle (ehem. Klosteranlage) zur Stadt Lauffen am Neckar zusammen gelegt.

Mit zwei Grundschulen, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule und einer Kreissonderschule ist Lauffen zu einem Schulzentrum für die umliegenden Gemeinden (Nordheim, Hausen, Nordhausen, Neckarwestheim, Talheim, Kirchheim) geworden. Von überregionaler Bekanntheit ist auch der hier ansässige Betrieb Schunk - Weltmarktführer in Segmenten der Spann- und Greiftechnik. Hervorzuheben auch der Titel der Badminton-Mannschaft des TV Lauffen in der Bezirksliga und der Titel der Volleyball-Damen in der Oberliga.

Bedeutende Persönlichkeiten

Wappen und Flagge

In Silber ein grüngekleideter schreitender Bote („Läufer“) mit roten Schuhen, in der erhobenen Rechten einen rotgesiegelten silbernen Brief, in der Linken einen rotgeschäfteten Spieß mit blauer Spitze tragend.

Die Stadtfarben sind Grün-Weiß.

Lauffen führte ursprünglich das Wappen seiner Stadtgründer, der Grafen von Lauffen: einen unten gestümmelten Adler (vgl. heutiges Wappen des Landkreises Heilbronn). 1220 bis 1346 war die Stadt in badischem Besitz, und 1311 tritt erstmals das badische Wappen in einem Lauffener Siegel auf. Für 1464 ist dann zum ersten Mal das jetzige „redende“ Wappen in einem Siegel nachgewiesen.

Tourismus


See also: Lauffen am Neckar, 1234, 13. September, 1891, 823, Abstatt, Amtlicher Gemeindeschlüssel, Bad Friedrichshall