Laufwasserkraftwerk Hengstey

[[Bild:Stauwerk_Hengsteysee.jpg|right|250px|thumb|Das Laufwasserkraftwerk Hengstey (rechts), im Vordergrund das Walzen-Stauwehr]]Das Laufwasserkraftwerk Hengstey ist ein Wasserkraftwerk am Ende des Hengsteysees im Verlauf der Ruhr genau an der Stadtgrenze zwischen Herdecke und Hagen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Das Laufwasserkraftwerk wurde als Kombinationsanlage mit einem Walzen-Stauwehr in den 1920er Jahren verwirklicht. Nach dem Bau war das Ruhrwasser dann zum Hengsteysee aufgestaut. Seitdem liefern das Flusswasser und der Höhenunterschied von etwa 4,6 m die kontinuierliche Grundlage für regenerative Stromerzeugung.

Hinweis: Am Hengsteysee befindet sich auch noch das Koepchenwerk, das ebenfalls viele energiewirtschaftlich interessierte Besucher anlockt.
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Das Laufwasserkraftwerk

Das von der RWE betriebene Kraftwerk ist ausgerüstet mit drei Kaplan-Turbinen mit senkrecht stehender Welle. Es liefert mit maximal 3,3 MW Grundlast-Strom und hat eine Jahresleistung von etwa 11 Millionen Kilowattstunden.

Das Stauwehr

Die den See aufstauende Wehranlage hat vier große walzenförmige Verschlüsse, die bei Hochwasser geöffnet werden können. Zudem kann eine kleine (und nur noch sehr selten genutzte) Schleuse auf der Herdecker Seite des Wehres bei Bedarf kleineren Booten das Überwinden der Wehr-Barriere ermöglichen.

Literatur

Weblinks

See also: Laufwasserkraftwerk Hengstey, 1920er, Deutschland, Hagen, Hengsteysee, Herdecke, Hochwasser, Kaplan-Turbine, Koepchenwerk, Laufwasserkraftwerk