Lauscha
thumb|right|140px|Bahnhof in Lauscha Dez. 2001 Lauscha ist eine durch das Glasbläserhandwerk bekanntgewordene Stadt im thüringischen Landkreis Sonneberg und liegt zwischen dem oberfränkischen Coburg, dem thüringischen Eisfeld und der Landeshauptstadt Erfurt.
thumb|right|140px|Weinachtsbaumschmuckladen, Juli 1999 Lauscha ist die Geburtsstadt des gläsernen Christbaumschmuckes. Dieser verhalf der Stadt und ihren Glasbläsern zu weitreichendem Ansehen.
1597 wurde Lauscha durch den Bau einer Glashütte gegründet. Diese wurden zu der Mutterglashütte der Glasproduktion im Thüringer Wald. Die Glasmacher Hans Greiner und Christoph Müller erhielten am 10. Januar 1597 vom Herzog Johann Casimir zu Sachsen-Coburg die Konzession für diese Glashütte. 1707 wurde Ernstthal ebenfalls durch den Bau einer Glashütte gegründet. 1835 entwickelte Ludwig Müller-Uri das erste künstliche Menschenauge aus Achat. Die Herstellung von künstlichen Glasaugen ab 1848 revolutionierte die Versorgung derjenigen Patienten, welche durch Unfall, Krankheit oder Krieg ein Auge verloren hatten. Als Nebenprodukt der Glasaugenproduktion erfand sein Schwiegersohn die Glasmurmel.
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