Läuterung

Dieser Artikel befasst sich mit der Läuterung in der Forstwirtschaft; zum religiösen Begriff der Läuterung siehe Läuterung (Religion)

Läuterung

Bei einer Läuterung werden, nachdem eine Forstkultur (Pflanzung oder Naturverjüngung) sich zu einer Dickung geschlossen hat, gut gewachsene, vitale Individuen durch Entfernen von Konkurrenten gefördert; teilweise werden auch sperrige Vorwüchse (sogen.) Protzen entfernt.

Ziel einer Läuterung ist es, den verbleibenden Bäumen geügend Standraum für die Ausbildung einer vitalen Krone zu schaffen, teilweise auch die Mischwuchs-Regulierung.

Meist weden bei einer Läuterung auch schmale Gassen (Pflegepfade) angelegt, die der besseren Orientierung und Übersicht dienen, ein Teil kann dann später in das Feinerschließungsnetz für die Holzbringung übernomen werden.

Bei einer Läuterung fällt kein verwertbares Holz an; die entnommenen Bäume verbleiben im Bestand, teilweise sterben sie auch stehend ab (nach entfernen der Rinde -> "Ringelung").

See also: Läuterung, Forstwirtschaft, Läuterung (Religion)