Leben und sterben lassen

Filmdaten
Deutscher Titel: Leben und sterben lassen
Originaltitel: Live and Let Die
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1973
Länge: 121 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Crew
Regie: Guy Hamilton
Romanvorlage: Ian Fleming
Drehbuch: Tom Mankiewicz
Musik: George Martin
Titelsong: "Live and Let Die"
(Paul McCartney & Wings)
Produktion: Albert R. Broccoli
Harry Saltzman
Darsteller
James Bond: Roger Moore
Kananga/Mr. Big: Yaphet Kotto
Solitaire: Jane Seymour
Sheriff J.W. Pepper: Clifton James
Tee Hee: Julius Harris
Baron Samedi: Geoffrey Holder
Felix Leiter: David Hadison
Gloria Hendry: Rosie Carver
M: Bernard Lee
Miss Moneypenny: Lois Maxwell

Leben und sterben lassen (engl.: Live and Let Die) läutet eine neue Ära der James Bond-Filme ein. Nachdem Sean Connery mit Diamantenfieber zum vorerst letzten Mal seine Walther PPK zückte, spielt der Londoner Roger Moore erstmalig den Mann mit der Lizenz zum Töten und ist somit der dritte Darsteller. Mit etwas mehr Selbstironie und Humor präsentiert Moore einen Bond der 70er Jahre.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Nachdem drei britischer Agenten ums Leben kommen, wird James Bond (Roger Moore) nach New York geschickt, um die Hintergründe aufzuklären. Seine Fährte führt ihn zum Verbrecherboss Mr. Big zu dem Bond eine Verbindung mit dem Diplomaten Dr. Kananga (Yaphet Kotto) sieht. Bei der Aufklärung des Falls trifft er auf die schöne Solitäre (Jane Seymour), die mit Hilfe von Tarotkarten die Zukunft lesen kann.

Hintergrund

Die Tatsache, dass in diesem Film die meisten Afro-Amerikaner recht stereotyp gezeichnet wurden, gab vielen Kritikern Grund für einen schlechten Beigeschmack: Ein korrupter karibischer Diplomat in Verbindung mit einem schwarzen Harlemer Drogenhändler wollen Amerika mit Heroin überschwemmen. Ihre (ebenfalls schwarze) Gefolgschaft machen sie sich dabei durch angsterregende Voodoo-Rituale gefügig. Die unschuldige "Seherin", die in der Schlußszene von Bond vor den schwarzen Gangstern gerrettet wird ist dann auch noch tatsächlich eine weiße Jungfrau (!). Man merkt, kaum ein rassistisches Klischee wird ausgelassen, die wenigen "guten Schwarzen" auf seiten des CIA können das auch nicht mehr hinbiegen.
Wenn man das zähneknirschend geschluckt hat, liefert Roger Moore allerdings eine recht solide erste Vorstellung, die zwar mit der Darstellung des Charakters durch Connery oder Lazenby wenig zu tun hat, aber letztenendes doch besser zu ihm passt.
David Hedison durfte im übrigen als einziger Felix Leiter-Darsteller seine Rolle wieder aufnehmen (in Lizenz zum Töten).
Da Desmond Llewelyn für diesen Film nicht zur Verfügung stand, musste der 10. Bond-Film ohne den Quartiermeister Q auskommen. Dementsprechend sparsam sind auch die Gadgets.
Der Titelsong des ehemaligen Beatles-Bassisten Paul McCartney erhielt eine Oscar-Nominierung und wurde 1991 von Guns'n'Roses gecovered.

Drehorte

Literatur

Weblinks


Modèle:Vorlage:Navigationsleiste James Bond-Filme Kategorie:Filmtitel Kategorie:Britischer Film

See also: Leben und sterben lassen, 1973, 1991, Albert R. Broccoli, Beatles, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Diamantenfieber, Englische Sprache