Lebensformenpolitik
Lebensformenpolitik ist ein politisches Schlagwort aus der Schwulen- und Lesbenbewegung. Es wird als Gegenkonzept zur traditionellen Familienpolitik postuliert. Das Wort wurde in den 1990er Jahren in Kampagnen als Alternative zur Einführung einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft für homosexuelle "Ehen" vom BVH (Bundesverband Homosexualität) eingeführt.
Die Lebensformenpolitik soll sowohl traditionelle Lebensweisen wie die Familie als auch die Lebensweisen homosexueller Menschen umfassen und die Familienpolitik zukünftig ablösen.
Dieser Ansatz ist innerhalb der Schwulen- und Lesbenbewegung selbst sehr umstritten und konnte sich nicht umfassend durchsetzen. Kritiker bezeichnen es auch als leere Worthülse, da kein konkretes gesetzgeberisches Konzept damit verbunden sei.
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