Lefkada

Lefkada auch Lefkas oder Leukas genannt, (gr.: Λευκάς, ital.: Santa Maura) ist eine griechische Insel im Ionischen Meer, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.

Die Insel hat eine Fläche von 293 km² bei einer maximalen Länge von 35 km und einer Breite von bis zu 15 km und etwa 23.000 Einwohner. Höchste Erhebung ist der Stavrotas mit 1158 m. ü.d.M.

Die Insel ist heute vor allem touristisch geprägt.

Geschichte

Leukas ist schon seit prähistorischer Zeit besiedelt. Sie liegt nordwestlich der Halbinsel Peloponnes (Morea) und nördlich der Insel Kephalonia im ionischen Meer und gehört heute zu Griechenland.

Im Mittelalter war Leukas zunächst ein Flottenstützpunkt und gehörte zum Byzantinischen Reich. Der italienische Name Santa Maura leitet sich vom gleichnamigen mittelalterlichen Kastell der gleichnamigen Inselhaupstadt Leukas ab, das hier von der italienischen Herrscherfamilie Tocco errichtet wurde.

Die Türken hielten die Insel, als einzige der ionischen Inseln, längere Zeit besetzt und zwar von 1479 bis 1502 und von 1504 bis 1684 und nochmals kurzzeitig von 1715 bis 1716. Die Insel wurde durch eine Gegenoffensive von Feldmarschall Johann Matthias von der Schulenburg, der kurz zuvor die türkische Belagerung von Korfu aufgehoben hatte, 1716 für die Republik Venedig zurückerobert, die es seit 1684 und endlich bis 1797 in Besitz hatte. 1864 wurde Leukas mit dem Königreich Griechenland vereinigt.

Eine erste moderne Beschreibung der Insel lieferte Erzherzog Ludwig Salvator.


See also: Lefkada, 1479, 1502, 1504, 1684, 1715, 1716, 1797