Léopold Sédar Senghor
Léopold Sédar Senghor (* 20. Dezember 1906; † 20. Dezember 2001), war ein afrikanischer Dichter und Politiker.
Er war von 1960 bis 1980 Präsident von Senegal. Am 31. Dezember 1980 trat er zu Gunsten des Ministerpräsidenten Abdou Diouf vom Amt zurück.
1968 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. "Mit dieser Wahl war der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) alles andere als einverstanden, denn Senghor galt als 'dichtende Marionette' des Imperialismus. Tatsächlich hatte er zu Beginn des Jahres die senegalesische Studentenbewegung und die Proteste gegen Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel brutal niedergeschlagen - ausgerechnet mit Hilfe französischer Truppen. Senghors Schriften wiederum betrachteten die SDS-Aktivisten als 'lyrisierendes' Geschwätz, das 'die weißen Werte der Faschisten, die Mystik von Blut und Boden als schwarze Kultur der Neger verkauft'." Mark Terkessidis
So befremdlich das Konzept der Negritude heute anmutet, muß es doch auch als Reaktion gegen den Kolonialismus, als kulturelle Selbstbehauptung gegen die Abwertung der afrikanischen Kulturen durch die Europäer, gegen die französische Tendenz zur Assimilierung verstanden werden.
Der Internationale Flughafen von Dakar wurde nach Senghor Dakar-Yoff-Léopold Sédar Senghor International Airport benannt.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Senghor, Léopold Sédar |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Afrikanischer Dichter und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1906 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 20. Dezember 2001 |
| STERBEORT | |
