Lester Young

Lester Young (* 27. August 1909, Woodville, Mississippi; † 15. März 1959, New York City) war neben Coleman Hawkins der führende Tenorsaxophon des Jazz der Dreißigerjahre.

Bekannt wurde Young durch sein Spiel in der Big-Band von Count Basie; von Billie Holiday stammt sein Spitzname Prez (für president). Lester Young war, zusammen mit dem Gitarristen Charlie Christian und dem Bassisten Jimmy Blanton, eine der Schlüsselfiguren in der Übergangszeit vom Swing zum Bebop. Charakteristisch war - ganz im Gegensatz zum mächtigen Sound von Coleman Hawkins - sein heller Ton und sein flüssiges Spiel. Einer der hörbaren Einflüsse auf das Spiel von Lester Young war Frankie Trumbauer, der ein sog. "C-Melody Saxophone" spielte. Dieser Einfluss ist auf Aufnahmen wie "For No Reason At All In 'C'" von 1927, das Trumbauer zusammen mit Bix Beiderbecke [cn,p] und dem Gitarristen Eddie Lang aufgenommen hat, sehr gut zu hören.

Lester Young starb 1959 an den Folgen seiner langjährigen Alkoholabhängigkeit und steht damit in der Reihe solcher letztendlich tragischer Figuren wie Charlie Parker und Billie Holiday.

Aufnahmen

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Personendaten
Young, Lester
US-amerikanischer Tenorsaxophonist
27. August 1909
Woodville, Mississippi
15. März 1959
New York City

See also: Lester Young, 15. März, 1909, 1959, 27. August, Bebop, Billie Holiday, Bix Beiderbecke, Charlie Christian