Lilium tsingtauense
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lilium tsingtauense | ||||||||||||
| Gilg. 1954 |
Lilium tsingtauense ist eine Art aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Martagon-Sektion.
| Inhaltsverzeichnis |
Varietäten
Neben dem Typ existieren als Varietäten:
- var. flavum, mit gelber Blüte
- var. maculatum mit ungefleckter Blüte
Beschreibung
Die runde Zwiebel ist ausgewachsen nur 2,5 Zentimeter groß und weiß. Die Pflanze bildet einen mit in mehreren Quirlen stehenden, lanzettlichen Blättern besetzten und bis zu 120 Zentimeter groß werdenden Stängel, an dem im Juli eine Rispe mit bis zu sechs orange-roten, gepunkteten Blüten in Türkenbundform erscheint. Als einzige Lilie der Martagon-Sektion hat sie aufrechtstehende, sternförmige Blüten. Die Samenkapsel reift von August bis September. Nur bedingt frosthart.
Verbreitung
Lilium tsingtauense ist in Nordost-China und Korea beheimatet. Die Pflanze bevorzugt gut dränierte, leichte Sand- bis mittlere Lehmböden, mit neutralem bis saurem pH-Wert und halbschattige bis sonnige Standorte in offenen Wäldern oder zwischen hohen Gräsern.
Vermehrung
Vermehrt sich per Samenbildung, der Samen keimt verzögert-hypogäisch. Vegetative Vermehrung per Stengelbulben.
Bedeutung, Geschichte, Kultur
Die Zwiebel findet in Asien als stärkehaltiges Lebensmittel Verwendung.
