Liudolf (Sachsen)

Liudolf (* wohl 806, † 11. März 866) war Graf in Sachsen (wohl seit 840) und Herzog der Ostsachsen (dux orientalis Saxonum, wohl seit 850) und wurde der Stammvater der Liudolfinger (Ottonen).

Liudolf war wohl seit 816 mit Oda (* 805/806, † 17. April 913 im Alter von 107 Jahren) verheiratet, der Tochter des princeps Billung (Billunger) und der Aeda.

Er hatte umfangreichen Grundbesitz im westlichen Harzvorland, dem Gebiet der Leine, auf dem er 852 (gemeinsam mit Oda und mit Altfrid, dem Bischof von Hildesheim und vielleicht sein Vetter) in Brunshausen eine Abtei gründete (in der Liudolf beerdigt wurde), die 881 nach Gandersheim, als die Neubauten dort fertiggestellt waren, verlegt wurde, und wo Oda ihre letzte Ruhestätte fand.

Liudolf und Oda hatten 11 oder 12 Kinder:


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See also: Liudolf (Sachsen), 1. April, 11. März, 17. April, 20. Januar, 29. November, 5. September, 840, 852, 866