Logarithmische Spirale

Eine logarithmische Spirale ist eine Spirale, die mit jeder Umdrehung den Abstand von ihrem Mittelpunkt, dem Pol, um den gleichen Faktor vergrößert. In umgekehrter Drehrichtung schlingt sich die Kurve mit abnehmendem Radius immer enger um den Pol. Jede Gerade durch den Pol schneidet die logarithmische Spirale stets unter dem gleichen Winkel. Wegen dieser Eigenschaft spricht man auch von einer gleichwinkligen Spirale.

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Am leichtesten lässt sich eine logarithmische Spirale in Polarkoordinaten angeben:

r = a e^{k\varphi}

thumb|right|144px|Goldene Spirale Die sogenannte Goldene Spirale ist ein Sonderfall der logarithmischen Spirale, die als Spezialität das Teilungsverhältnisses des Goldenen Schnittes, durch Verwendung von rekursiver Teilung eines Goldenen Rechtecks in je ein Quadrat und ein weiteres, kleineres Goldenes Rechteck, in sich trägt.

thumb|right|220px|Sonnenblume mit 34 und 55 Fibonacci-Spiralen. In der belebten Natur finden sich zahlreiche Beispiele logarithmischer Spiralen mit diversen Steigungen, wie beispielsweise bei den durch Wachstum entstandenen Schneckenhäusern oder die Anordnung der Kerne auf der Blüte einer Sonnenblume.

Siehe auch: Liste geometrischer Kurven

See also: Logarithmische Spirale, Funktionsgraph, Gastropoda, Gerade, Goldener Schnitt, Kern, Liste geometrischer Kurven, Logarithmus, Natur, Pol