Loglan

Loglan (logical language) ist eine künstliche Sprache, die Ende der 1950er Jahre von James Cooke Brown entwickelt wurde.

Nach einer linguistischen Theorie – der Sapir-Whorf-Hypothese – ist die Bedeutung einer Aussage abhängig von der Struktur der Sprache: Sprache beeinflusst das Denken, nicht umgekehrt. Eine Kultur entwickelt sich demnach mit der Sprache und ihren Beschränkungen. Werden diese Beschränkungen aufgehoben, sollten sich individuelles Denken und die Entwicklung von Kulturen voranbringen lassen.

Loglan wurde dazu entworfen, diese Hypothese zu testen.

Ein spezifisches Merkmal dieser Sprache ist, dass die bedeutungstragenden Wörter nicht in Verben, Hauptwörter, usw. unterschieden werden und vor allem, dass die Grammatik streng nach Gesichtspunkten der Prädikatenlogik aufgebaut ist.

Im Juni 1960 wurde die Sprache erstmals im Scientific American beschrieben.

Aus Loglan ging später die Plansprache Lojban hervor.

See also: Loglan, 1950er, 1960, James Cooke Brown, Künstliche Sprache, Lojban, Prädikatenlogik, Sapir-Whorf-Hypothese, Scientific American