Lagerung (Mechanik)

thumb|250px|Symbol eines Festlagers thumb|250px|Symbol eines Loslagers Bei der Lagerung im Sinne der Technischen Mechanik unterscheidet man zwischen verschiedenen Lagerformen anhand der verbleibenden Freiheitsgrade des zu lagernden Elements. Sehr gebräuchlich ist auch die Bezeichnung Auflager.

Inhaltsverzeichnis

Festlager

Ein Festlager fixiert ein Bauteil in allen drei Translations-Freiheitsgraden. Momente werden nicht übertragen.

Loslager

Ein Loslager fixert mindestens einen, meist zwei Translationsfreiheitsgrade, lässt also Bewegung in einer Richtung zu. Momente werden nicht übertragen.

Beispiel: Lagerung einer Welle: Das Festlager hält die Welle an ihrer Position, das Loslager lässt Wärmedehnung in Längsrichtung zu.

Einspannung

thumb|right|250px|Symbol eines eingespannten Balkens Einspannungen legen alle (also auch die Rotoationsfreiheitgrade eines starren Systems) fest. Es werden Momente übertragen.

Beispiel: Einspannung ein Balkens

Kombinationen von Lagerungen

Auch andere Kombinationen der Fixierung sind von Bedeutung, ohne dass es dafür spezielle Bezeichnungen gibt. thumb|right|290 px|Beim Knickstab ganz rechts (Eulerfall 4) ist das obere Ende gegen Verdrehung und Verschiebung in Querrichtung fixiert. (Loslager) So ist es z.B. für das Knickverhalten eines axial gedrückten Stabes wesentlich, wenn die Verdrehung des gedrückten Stabendes und die Querverschiebung verhindert sind. Die Verschiebung in axialer Richtung ist nicht behindert (sonst könnte die Druckkraft den Stab nicht belasten).

Siehe auch

für Lagertypen: Lager (Technik)

See also: Lagerung (Mechanik), Freiheitsgrad, Knicken, Lager (Technik), Moment (Physik), Technische Mechanik