Louisiana
Dieser Artikel behandelt den heutigen US-Bundesstaat Louisiana. Für die gleichnamige historische Kolonie siehe Louisiana (Kolonie).
| Louisiana | |
|---|---|
| Flagge | Wappen/Siegel |
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| Karte der USA, Louisiana hervorgehoben | |
| Basisdaten | |
| Spitzname: | Pelikan-Staat (Pelican State); Bayou State |
| Hauptstadt: | Baton Rouge |
| Größte Stadt: | New Orleans |
| Fläche | |
| Rang (innerhalb der USA): | 31 |
| Insgesamt: | 134.382 km² |
| Land: | 112.927 km² |
| Wasser (%): | 21.455 km² (16%) |
| Einwohner | |
| Rang (innerhalb der USA): | 24 |
| Insgesamt (2000): | 4.496.334 |
| Dichte: | 40/km² |
| Mitgliedsstaat | |
| Platz: | 18 |
| Seit: | 30. April 1812 |
| Geographie | |
| Zeitzone: | Central : UTC-6/-5 |
| Breitengrad: | 29°N bis 33°N |
| Längengrad: | 89°W bis 94°W |
| Breite: | 210 km |
| Länge: | 610 km |
| höchste Lage: | 163 m |
| durchschnittliche Lage: | 30 m |
| tiefste Lage: | -2.5 m |
| Politik | |
| Gouverneur: | Kathleen Blanco |
| Abkürzungen | |
| postalisch: | LA |
| amtlich: | |
| ISO 3166-2: | US-LA |
Louisiana (Abkürzung: LA), auch "Pelican State" genannt, ist ein Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Louisiana liegt im Süden der USA, an der Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 112.836 km2.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
thumb|left|240px|Karte Louisianas Der Name wurde zu Ehren von König Ludwig XIV. von Frankreich gewählt. Louisiana wurde früh entdeckt; bereits der Spanier de Soto erforschte 1539-1542 das Mississippigebiet, der Franzose de la Salle setzte diese Forschungen 1681 fort, woraufhin Frankreich das Gebiet für sich beanspruchte und 1699 erstmals dauerhaft besiedelte. Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Auf Grund der Übereinkünfte im Pariser Frieden, kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die USA abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I den spanischen Anteil zurück. Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson Louisiana von Napoleon I. für 15 Mio $ ab (Louisiana Purchase). Die USA verdoppeln damit ihr Staatsgebiet auf einen Schlag. Das damalige "Louisiana" umfasste noch große Gebiete des Mittleren Westen der USA. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie an die USA übergeben, wurde aber erst am 30. April 1812 zum 18. Bundesstaat der USA. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an. Hauptstadt von Louisiana ist Baton Rouge, größte und bekannteste Stadt ist New Orleans.
Kultur
Das Leben in Louisiana ist von zahlreichen Kulturen, Sitten und Gebräuchen geprägt, beispielsweise auch dem Voodoo-Kult. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass in Louisiana als einzigem US-Bundesstaat das römische Bürgerliche Recht als Basis des Rechtssystems benutzt wird, nicht das angelsächsische Gemeine Recht.
Bevölkerung
Louisiana hat keine offizielle Amtssprache. Aufgrund der starken Präsenz des Französischen wurden bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg offizielle Dokumente sowohl auf Englisch als auch auf Französisch herausgegeben. Die Verfassung von 1845 und ein Gesetz von 1847 sicherten die Zweisprachigkeit. Eine weitere sprachliche Minderheit bilden die Islenos, welche im 18. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Louisiana auswanderten.
Louisiana hat 4.496.334 Einwohner (Stand: Juli 2003). Davon sind 62,5 % Weiße (darunter 16 % französischer Herkunft und 7 % deutschstämmig), 32,5 % Afro-Amerikaner, 2,4 % Hispanics, 1,2 % Asiaten (hauptsächlich Vietnamesen), 0,6 % Amerikanische Ureinwohner.
Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 22.910 US-Dollar.
Städte in Louisiana
- New Orleans
- Baton Rouge
- Shreveport
- Lafayette
- Lake Charles
- Kenner
- Bossier City
- Monroe
- Alexandria
- New Iberia
Siehe auch
Weblinks
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