Lucius Licinius Lucullus

Zwei bekannte römische Politiker tragen den Namen Lucius Licinius Lucullus


Der erste Lucius Licinius Lucullus war ein homo novus der 151 v. Chr. Konsul wurde. Er wurde von den Tribunen gefangen gesetzt, da er eine Truppenaushebung zu rau vorangetrieben hatte. Als er Hispanien erreichte, war er enttäuscht, als er feststellen musste, dass die Keltiberer Frieden geschlossen hatten. Dennoch griff er die Vaccäer und die Caucer an, wobei er die letzteren sogar niedermetzeln ließ, nachdem er mit ihnen einen Vertrag geschlossen hatte.


Lucius Licinius Lucullus, auch Lukullus oder Lukull (* 117 v. Chr.; † 56 v. Chr.) war ein römischer Feldherr und Konsul. Er war ein Enkel des vorigen.

Er führte das römische Heer im Dritten Mithridatischen Krieg (74-64 v. Chr.) zunächst erfolgreich auf weiten Wegen in Kleinasien und erbeutete dabei große Reichtümer. Dann aber kam es zu einer Meuterei des Heeres und Lucullus wurde 68 v. Chr. vom Senat zurückgerufen.

Er brachte aus dem Umland der Stadt Giresun die ersten Kirschen nach Europa. Lucullus hatte in den eroberten Städten die persische Gartenkunst kennengelernt und ließ in Rom und Neapel ausgedehnte Gärten und kostbar mit Skulpturen ausgeschmückte Villen anlegen.

Bekannt wurde er vor allem wegen seiner üppigen Gastmähler. Noch heute spricht man von "lukullischen Genüssen" oder einem "lukullischen Mahl". Lukullus war aber kein geistloser Prasser, sondern ein Genießer, der es liebte zu repräsentieren und seine umfangreiche Bibliothek gerne Interessierten öffnete.

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Personendaten
Lukull
römischer Feldherr und Konsul
117 v. Chr.
56 v. Chr.

See also: Lucius Licinius Lucullus, 117 v. Chr., 151 v. Chr., 56 v. Chr., 64 v. Chr., 68 v. Chr., 74 v. Chr., Bibliothek, Consulat