Ludwig Thoma
Ludwig Thoma (* 21. Januar 1867 in Oberammergau; † 26. August 1921 in Tegernsee, begraben in Rottach am Tegernsee) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine teilweise überzeichneten Schilderungen des bayerischen Alltags populär wurde.
framed|Ludwig Thoma
Nach seiner Schulzeit, u. a. an der kaiserlichen Lateinschule in Landstuhl (heute: Sickingen-Gymnasium Landstuhl) studierte er zunächst Forstwissenschaft in Aschaffenburg, dann bis 1893 Rechtswissenschaften in München und Erlangen. In München wurde er Mitglied des Corps Suevia. Er ließ sich zunächst in Dachau, später in München als Rechtsanwalt nieder.
Seit 1899 war in der Redaktion des Simplicissimus tätig und veröffentlichte humoristische Erzählungen, Lustspiele, Romane und Geschichten.
Zunächst eher pazifistisch veranlagt, änderte er gegen Ende seines Lebens die politische Einstellung und verfasste auch antisemitische Texte (so auch für die Zeitung "Miesbacher Anzeiger"). Im Ersten Weltkrieg war er Sanitäter.
Am besten bekannt geworden sind wohl sein Münchner im Himmel, die Lausbubengeschichten und Jozef Filsers Briefwexel.
Werke
- 1901 Die Lokalbahn
- 1905 Lausbubengeschichten
- 1907 Tante Frieda
- 1909 Moral
- 1918 Altaich
- 1919 Münchnerinnen
- 1921 Der Jagerloisl
Weblinks
- http://projekt.gutenberg.de/autoren/thoma.htm
- http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_IV/Germanistik/gajek/thoma.htm
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Thoma, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 21. Januar 1867 |
| GEBURTSORT | Oberammergau |
| STERBEDATUM | 26. August 1921 |
| STERBEORT | Rottach am Tegernsee |
