Luftkabel

[[Bild:OberirdischeLinie Endmast.jpg|thumb|Luftkabel auf Telefonmasten]]

thumb|left| Girlandenförmig am Erdseil aufgehangenes Luftkabel bei einer 110-kV-Drehstromleitung der EnBW AG

Im Unterschied zur Freileitung ist ein Luftkabel ein auf Masten verlegtes isoliertes Kabel, meist für die Nachrichtenübertragung, manchmal auch für die Versorgung mit Elektroenergie. Luftkabel werden hauptsächlich für Telefonanschlüsse abgelegener Gebäude und temporärer Einrichtungen (wie zum Beispiel Baustellen) verlegt. Auch die Energieversorgungsunternehmen setzen zum Aufbau des betriebseigenen Fernsprechnetzes Luftkabel ein. Häufig ist dieses Kabel im Erdseil integriert. Gelegentlich wird auch ein zusätzliches Seil auf den Masten, meist in Höhe der obersten Traverse verlegt. Bei Leitungen mit einer ungeradzahligen Zahl von Leiterseilen wird dieses auch gern als Ankerphase verlegt. Bei der früheren EVS (jetzt EnBW AG), wurden die Luftkabel für die betriebsinterne Nachrichtenübermittlung bis Mitte der 1980er Jahre häufig girlandenförmig am Erdseil oder einem Hilfsseil auf den Masten installiert. Luftkabel für die Nachrichtenübertragung entlang von Stromleitungen werden heutzutage wegen störender Beeinflussungen durch die Stromleitung fast immer als Glasfaserkabel ausgeführt.

See also: Luftkabel, 1980er, Ankerphase, EnBW, Freileitung, Glasfaserkabel, Telefonmast