Luis Moreno-Ocampo

Luis Moreno-Ocampo (*1951 in Argentinien) ist der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag.

Moreno-Ocampo absolvierte ein Rechtswissenschafts-Studium an der Buenos Aires Buisenes School. Er wurde 1984 weltweit bekannt, als er Assistent von Staatsanwalt Julio Cesar Strassera während des ersten Prozesses gegen die Generäle der argentinischen Militärdiktatur war.

Von 1987 bis 1992 war er Generalstaatsanwalt der argentinischen Hauptstadt. Er machte Moreno Ocampo den Verantwortlichen für den verlorenen Falkland-Krieg den Prozess.

Aus Protest gegen die Verhinderung weiterer Strafprozesse gegen Chargen der Diktatur schied Ocampo freiwillig aus dem Staatsdienst aus. Er versuchte sich in der Folge als Fernsehrichter und als Anwalt verteidigte er vor Gericht unter anderem den früheren Fußballstar Diego Maradona und den ehemaligen Wirtschaftsminister Domingo Cavallo.

Er gründete 1989 die Stiftung "Poder Ciudadano", die sich unter seiner Leitung für Transparenz in staatlichen Angelegenheiten und Bürgerrechte einsetzt.

Moreno Ocampo arbeitete als Professor der Rechtswissenschaften arbeitete an der Universität von Buenos Aires und unterrichtete an den Universitäten von Yale, Harvard in den USA.

Im Sommer 2003 folgte er dann Ruf zum Chefankläger des Internationalen Gerichtshof.

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Personendaten
Moreno-Ocampo, Luis
ist der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs
1951
Argentinien

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