Lyndon B. Johnson Space Center
thumb|250px|Luftaufnahme des Centers
Das Lyndon B. Johnson Space Center, kurz JSC, ist das seit 1961 in Houston, Texas, angesiedelte Mission Control Center der NASA, für die seit Gemini 4 stattfindenden amerikanischen, bemannten Weltraumflüge. Heute werden hier vom Mission-Control-Center aus die Flüge der Space Shuttles überwacht, des weiteren werden Astronauten für Space Shuttle Flüge und Einsätze in der ISS und im All trainiert. Insgesamt werden auf dem 647 ha großen Areal mehr als 14.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Der ursprüngliche Name des Centers war Manned Spacecraft Center. Es wurde 1971 zu Ehren des ehemaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson auf seinen Namen umbenannt.
Als das Kontrollzentrum 1961 im Houstener Vorort Clear Lake City erbaut wurde, lag die Leitung der Mercury-Raumflüge noch in Händen des Langley Research Centers. Beim Flug von Gemini 4 wurde erstmals das JSC als Kontrollzentrum genutzt. Der Bau kostete damals 60 Mio. US-Dollar.
Der Funk-Rufname ist seit der Zeit der Name der nächst größeren Stadt, Houston. Daher ist das erste gesprochene Wort eines Menschen von der Mondoberfläche, Houston. Heute stimmt dies sogar, da Clear Lake City 1977 eingemeindet wurde.
Siehe auch: Gene Kranz (langjähriger Flugdirektor)
Weblinks
- Johnson Space Center Homepage (englisch)
- Space Center Houston
- Suddenly Tomorrow Came... A History of the Johnson Space Center - Onlinebuch über die Geschichte des Centers (englisch)
