Magdeburger Börde

Die fruchtbare Magdeburger Börde bildet die zentrale Region des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Allgemeines

Die waldarme Landschaft ist flach-gewellt und besteht aus Moränen. Sie besitzt fruchtbare Böden (teilweise Schwarzerde), auf denen v.a. Zuckerrüben- und Weizenanbau betrieben wird. 1934 erhielt der Boden in der Gemeinde Eickendorf die Bodenwertzahl 100 und gilt als Vergleichsbasis für Deutschlands Böden.

Durch die Magdeburger Börde fließen die Flüsse Saale und Bode. Die Ostgrenze bildet die Elbe, nach Norden geht die Börde in die ebenfalls zu Sachsen-Anhalt gehörende Altmark über. Im Süden befindet sich der Harz, im Westen das Land Niedersachsen. Im Westen liegt der Naturpark Drömling bei Oebisfelde, im Osten das Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe.

Die Magdeburger Börde liegt im Regenschatten des Harz und ist daher die trockenste Gegend Deutschlands, allerdings nicht die wärmste oder sonnenreichste.

Verkehrsverbindungen

Orte in der Magdeburger Börde

See also: Magdeburger Börde, 1934, Altmark, Aschersleben, Berlin, Bernburg (Saale), Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe, Bode (Fluß), Bundesautobahn 14, Bundesautobahn 2