Magerrasen

[[Bild:Osterwiese.jpg|thumb|240px|right|Die Hochfläche und der Südhang der Osterwiese auf dem Hesselberg ist ein typischer Magerrasen]]Magerrasen sind nährstoffarme, nicht gedüngte, schwachwüchsige Pflanzengesellschaften. Ihre Lage ist meist an vollbesonnten, waldfreien Berghängen. Den idealen Untergrund bilden flachgründige Kalksteinböden. Die Merkmale des Magerrasens sind schüttere kurze Gräser und eine große Vielfalt an schwachwüchsigen Blumen, wie Küchenschelle, Silberdistel und kleine Enzianarten. Die wichtigste Pflege zur Erhaltung von Magerrasen ist die Beweidung durch Schafe und Ziegen. Diese Tiere knabbern die Sprösslinge von Büschen und Sträuchern ab und verhindern dadurch das Aufkommen von Gehölzen. Wacholderbüsche sind allerdings häufig auf Magerrasen anzutreffen, weil sie von den Weidetieren gemieden werden.

See also: Magerrasen, Enzian, Hausschaf, Hausziege, Hesselberg, Kalkstein, Kuhschellen, Silberdistel, Wacholder