Mainlinie

Dieser Artikel behandelt eine Sprachgrenze. Die Frankfurter Regionalbahnstrecke ist in MainLinie beschrieben.


Die Mainlinie ist die südliche Grenzlinie des mitteldeutschen Sprachgebiets, das durch die Benrather Linie im Norden eingeschlossen wird (nach 1450). Im Mitteldeutschen ist die zweite Lautverschiebung nur teilweise eingeflossen, im Oberdeutschen dagegen vollständig. Doch trotzdem fand später eine Entwicklung zum Neuhochdeutschen statt, anders als beim Niederdeutschen, das die zweite Lautverschiebung und den damit verbundenen Sprachwandel ausließ. Es ist in Ost- (in etwa Thüringen, Sachsen, südliches Sachsen-Anhalt und Brandenburg) und Westmitteldeutsch (in etwa Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und südwestliches Nordrhein-Westfalen) unterteilbar.

Ungefährer Verlauf der Mainlinie: Weißenburg - Wörth am Rhein - Speyer - Sinsheim - Wertheim - Lohr am Main - Gersfeld (Rhön) - Schmalkalden - Zella-Mehlis - Plauen (Vogtland) - Schwarzenberg (Erzgebirge) (siehe auch: Rennsteig)

Ungefährer Verlauf der Benrather Linie (Nordgrenze des Mitteldeutschen): Aachen - Düsseldorf-Benrath - Olpe - Frankenberg (Eder) - Kassel - Nordhausen - Aschersleben - Dessau - Jüterbog - Frankfurt (Oder)

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Frühneuhochdeutsch: kurz und bündig

See also: Mainlinie, Aachen, Aschersleben, Benrather Linie, Brandenburg, Dessau, Düsseldorf-Benrath, Frankenberg (Eder), Frankfurt (Oder), Gersfeld (Rhön)