Makroökonomie
Die Makroökonomie (auch Makroökonomik) beschäftigt sich im Rahmen der Volkswirtschaftslehre mit dem Verhalten der Wirtschaft insgesamt, z.B. mit Änderungen des Gesamteinkommens oder des Beschäftigungsgrades, der Inflationsrate oder Konjunkturschwankungen. Sie versucht Erklärungen für diese Schwankungen in der Wirtschaft zu finden und die relevanten Steuergrößen und ihre Abhängigkeiten zu ermitteln. Diese Steuergrößen können dazu benutzt werden, Ziele wie Preisniveaustabilität, Vollbeschäftigung oder Wirtschaftswachstum zu erreichen.
Die Makroökonomik arbeitet dabei immer mit aggregierten Größen, also zum Beispiel mit dem Einkommen aller Haushalte, dem gesamten Budgetdefizit der Gebietskörperschaften, oder dem Gesamtvermögen.
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Theorien der Makroökonomie
Nach Meinung der Historischen Schule können Erklärungen immer erst im nachhinein (ex post) gefunden werden und daher eine gesamtwirtschaftliche Theorie nie vollständig bewiesen oder widerlegt werden (selbst wenn sich ein Staat als Versuchsobjekt für Volkswirtschaftler hergeben sollte, kann man den Einfluss anderer Volkswirtschaften nicht ausschließen). Demgegenüber geht die Österreichische Schule davon aus, dass sich allgemeine Gesetzmäßigkeiten durch Deduktion ableiten lassen (siehe Methodenstreit der Nationalökonomie).
- Chicagoer Schule
- Freiwirtschaft (in den traditionellen Wirtschaftswissenschaften wenig beachtet)
- Historische Schule
- Keynesianismus
- Monetarismus
- Neue Institutionenökonomik
- Neoklassische Theorie
- Österreichische Schule
Wichtige Begriffe der Makroökonomie
- Aggregierte Größen
- Geldmenge
- Geld- und Fiskalpolitik
- Klassische Dichotomie
- Konsum
- Investitionen
- Indikator (Wirtschaft)
- Handelsbilanz
- Zahlungsbilanz
- Zinssätze
- Staatsbudget
- Staatsschulden
- Lohn- und Preisänderungen
- Inflationsrate
- Deflation
- Konjunkturzyklen
- Rezession
- Bruttoinlandsprodukt
Siehe auch
Weblinks
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