Manfred Wilde

Dr. phil. habil. Manfred Wilde (* 6. Juli 1962 in Wolfen) ist ein deutscher Historiker und Leiter des Museums Schloss Delitzsch.

Nach einer handwerklichen Berufsausbildung studierte Manfred Wilde von 1990 bis 1995 Museumswissenschaften und Geschichte an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig mit dem Abschluss als Diplom-Museologe. Am 4. Dezember 1996 promovierte er bei Prof. Dr. Reiner Groß am Lehrstuhl für Regionalgeschichte Sachsens der Technischen Universität Chemnitz zum Dr. phil. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit Untersuchungen zur Entwicklungsgeschichte und Spezifik mitteldeutscher Grundherrschaften in Nordwestsachsen. Am 18. Dezember 2002 habilitierte er mit einer Arbeit über die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen - strukturelle und soziale Aspekte eines juristischen Phänomens in der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Strafrechtspraxis.

Wilde ist Mitglied der Historischen Kommission für Sachsen und Redaktionsmitglied der "Sächsischen Heimatblätter". Er hat zahlreiche siedlungs-, verfassungs- und agrargeschichtliche Veröffentlichungen zur sächsischen Geschichte und speziell für Nordwestsachsen vorgelegt. Grundlagen seiner Veröffentlichungen bilden intensive Studien in zahlreichen Archiven, insbesondere im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, Staatsarchiv Leipzig und im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt.

Werke

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Personendaten
Wilde, Manfred
Historiker
6. Juli 1962
Wolfen

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