Manytschniederung

Die Manytschniederung ist eine langgestreckte, sumpfige Niederung zwischen dem Don und dem Kaspischen Meer. Sie war einmal eine natürliche, nacheiszeitliche und mit Wasser gefüllte Verbindung zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer.

In der Manytschniederung, die neben der Kaspischen Senke den südlichsten Teil der Osteuropäischen Ebene darstellt, liegen mehrere salzige Seen sowie der Lauf des Flusses Manytsch. Vor der Errichtung von Staudämmen in der Niederung und der Regulierung des Don wechselte der Manytsch während eines Jahres mehrmals seinen Lauf.

Seit Philip Johan von Strahlenberg wird die Manytschniederung nicht selten als die angeblich "offiziell anerkannte" sowie konventionelle geographische Grenze zwischen den beiden Erdteilen Europa und Asien betrachtet. Damit ist bzw. wäre sie Teil der nach wie vor nicht genau festgelegten Grenze der beiden Kontinente. Weitere Infos über den Grenzverlauf und dessen Geschichte - siehe: Innereurasische Grenze.

Siehe auch: Osteuropäische Ebene

See also: Manytschniederung, Asien, Don (Russland), Eurasien, Europa, Kaspische Senke, Kaspisches Meer, Kontinente, Manytsch, Niederung