Marcel Pilet-Golaz
Marcel Pilet-Golaz (* 31. Dezember 1889; † 11. April 1958) war ein Schweizer Politiker (FDP).
Er wurde am 13. Dezember 1928 in den Bundesrat gewählt. Am 31. Dezember 1944 übergab er sein Amt nachdem er am 7. November seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte. Während seiner Amtszeit stand er den folgenden Departementen vor:
- 1929: Departement des Innern
- 1930-1939: Post- und Eisenbahndepartement
- 1940: Politisches Departement
- 1940: Post- und Eisenbahndepartement
- 1941-1944: Politisches Departement
Er war Bundespräsident in den Jahren 1934 und 1940 und Vizepräsident in den Jahren 1933 und 1944.
In zahlreichen Witzen wurde eine persönliche Rivalität zwischen dem französischsprachigen Pilet-Golaz und seinem Deutschschweizer Kollegen Rudolf Minger unterstellt.
Pilet-Golaz galt als Pragmatiker, der sich mit dem deutschen und italienischen Faschismus zumindest friedlich arrangieren wollte; manche warfen ihm auch persönliche Sympathie für den Faschismus vor. Als sich 1944 dessen Niederlage klar abzeichnete, verlor er alle Unterstützung und musste zurücktreten.
Siehe auch: Rütlirapport
| Vorgänger: | Mitglied im Schweizer Bundesrat 1929-1944 | Nachfolger: |
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Pilet-Golaz, Marcel Pilet-Golaz, Marcel
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pilet-Golaz, Marcel |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker (FDP) |
| GEBURTSDATUM | 31. Dezember 1889 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 11. April 1958 |
| STERBEORT | |
