Margarethe Noé von Nordberg

Margarete Schell-von Noë (* 2. Juni 1905 in Wien als Margarete Noë von Nordberg; † 22. November 1995 in Wien) war eine österreichische Schauspielerin.

Die Bühnenschauspielerin Margrate Schell von Noë floh nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Zürich. Dort lernte sie den schweizerischen Schriftsteller Hermann Ferdinand Schell kennen, den sie später heiratete. Ihre vier Kinder Maria, Carl, Maximilian und "Immy" Immaculata (1934-1992) wurden allesamt Schauspieler. Maria konnte in ihrer Karriere als Schauspielerin mehrere internationale Erfolge vorweisen, Maximilian wurde 1962 mit dem Oscar als bester Nebendarsteller für den Film Das Urteil von Nürnberg ausgezeichnet und hatte gleichfalls Erfolge als Regisseur. Immy, die jüngste der Geschwister, begann ihre Karriere zunächst unter dem Pseudonym Edith Nordberg, um nicht die Bürde des großen Namens tragen zu müssen. Alle vier Kinder erreichten in ihrem Beruf einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad als die Mutter, die ihren Beruf fast völlig aufgab. Lediglich zwei Mal trat sie noch unter der Regie ihres Sohnes Maximilian in Sielfimen auf: 1973 als Frau Buchmann in Der Fußgänger und 1975 als Frau Schönler in der Dürrenmatt-Verfilmung Der Richter und sein Henker.

Filme

Weblinks

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Personendaten
Schell von Noë, Margarete
Margarete Noë von Nordberg (Geburtsname), Margarete Schell Noë
österreichische Schauspielerin
2. Juni 1905
Wien
22. November 1995
Wien

See also: Margarethe Noé von Nordberg, 1905, 1995, 2. Juni, 22. November, Das Urteil von Nürnberg, Der Richter und sein Henker, Friedrich Dürrenmatt