Marimbaphon

thumb|right|300px|Traditionelle Marimba in Guatemala mit Flaschenkürbissen als Resonatoren Das Marimbaphon, in vielen Ländern kürzer die Marimba genannt, ist ein Schlaginstrument ähnlich dem Xylophon mit einem bis zu 5 Oktaven großen Tonumfang von c bis c5.

Im Gegensatz zu einem Vibraphon mit Metallplatten hat die Marimba Holzplättchen. Diese sind wie bei einer Klaviatur in zwei Reihen chromatisch gestimmt angeordnet. Unter jedem Holzplättchen ist zur intensiveren Schallabstrahlung ein senkrecht orientiertes Metallrohr angebracht. Seine Länge ist so abgestimmt, dass die Luftsäule in seinem Inneren in Resonanz mit dem Holzplättchen schwingt. Da die Holzplättchen dünner und weicher sind, klingt die Marimba dunkler und voller als ein Xylophon.

Das Marimbaphon ist das Nationalinstrument von Guatemala. Sehr verbreitet ist die Marimba auch in Japan. Dort gibt es berühmte Spieler und bekannte Musikschulen für die Marimba.

Inhaltsverzeichnis

Unterschiede zum Xylophon

Bekannte Marimbaspieler

Als weltweit beste Spielerin des Marimbaphon gilt Keiko Abe.

Siehe auch http://www.marimba.org/players.html

Musikstücke mit der Marimba

Keiko Abe: Dream of the Cherry Blossom; Frogs; Michi; Prism; Memories of the seashore; Variations on Japanese Children Songs; Little Windows

Ney Rosauro: Concerto for Marimba and string orchestra

Anders Koppel: Concerto for Marimba and orchestra

David Maslanka: My Lady White

Gordon Stout: Two Mexican Dances

Paul Smadbeck: Rhythm Song

Leigh Howard Stevens: Rhythmic Caprice

Mitchell Peters: Yellow after the Rain

Nebojsa Jovan Zivkovic: Illjas; Ultimatum

Hersteller

Geschichte

Die Marimba hat sich aus dem Balafon entwickelt. Es stammt wohl aus Afrika. Rim und ba sind Wörter aus der Bantusprache, die in Mosambik und Malawi gesprochen wird. Zur Klangverstärkung wurden anfangs Kalebassen, die kürbisähnliche Früchte des Kalebassenbaumes benutzt.

Links

See also: Marimbaphon, Bantu, Guatemala, Keiko Abe, Klaviatur, Oktave, Resonanz, Vibraphon, Xylophon