Marius Müller-Westernhagen
Marius Müller-Westernhagen (* 6. Dezember 1948 in Düsseldorf, Deutschland), oft auch schlicht Westernhagen genannt, ist ein deutscher Musiker und Schauspieler.
Seinen Durchbruch als Schauspieler hatte er im 1976 gedrehten Film Aufforderung zum Tanz. Westernhagen verkörperte den Fernfahrer Theo Gromberg. Die Geschichte um die Fernfahrer Gromberg und Goldini fand 1980 ihre Fortsetzung in Theo gegen den Rest der Welt. Im selben Jahr erhielt Westernhagen den Ernst-Lubitsch-Preis für seine darstellerische Leistung.
Als Musiker fiel er zunächst durch seine oft sehr provokanten Texte auf. 1981 nahm er den Titelsong für einen "Tatort"-Krimi mit Götz George (Schimanski) "Hier in der Kneipe fühl ich mich frei" auf. In den 90er Jahren avancierte Westernhagen zum erfolgreichsten deutschsprachigen Popmusiker. Seine Alben erreichten bereits bei ihrem Erscheinen durch Vorbestellungen Platin und standen mehr als zwei Jahre in den Top Ten der Media-Control Charts. Seine Konzerte füllten Fußballstadien.
Diskographie
- Das erste Mal, 1975
- Bittersüß, 1976
- Ganz allein krieg ich's nicht hin, 1977
- Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz, 1978
- Sekt oder Selters, 1980
- Stinker, 1981
- Das Herz eines Boxers, 1982
- Geiler is' schon, 1983
- Die Sonne so rot, 1984
- Laß uns leben, 1985
- Lausige Zeiten, 1986
- Westernhagen, 1987
- Halleluja, 1989
- Live, 1990
- Jaja, 1992
- Affentheater, 1994
- Keine Zeit, 1996, Original Soundtrack der "Affentour"-Tournee
- Radio Maria, 1998
- So weit ... - Best of Westernhagen, 2000
- In den Wahnsinn, 2002
- Nahaufnahme, 2005
Filmographie
- Die höhere Schule (nach Scholom Aleichem, Regie: Wilhelm Semmelroth), 1962
- Sechs Personen suchen einen Autor (nach Luigi Pirandello, Regie: Eberhard Itzenplitz), 1964
- Ostern (nach August Srindberg, Regie: Wilm ten Haaf), 1967
- Harakiri Whoom (Regie: Gerhard Schmidt), 1968
- Der Unfall (Regie: Peter Beauvais), 1968
- no prizes-no wagering (Produzent: Klaus Möller), 1970
- Ein deutsches Attentat (Regie: Günther Gräwert), 1974
- Verlorenes Leben (Regie: Ottokar Runze), 1975
- Sladek oder die schwarze Armee (nach Ödön von Horvath, Regie: Oswald Döpke), 1976
- Tatort: „Transit ins Jenseits“ (Regie: Günther Gräwert), 1976
- Aufforderung zum Tanz (Regie: Peter F. Bringmann), 1976
- Das zweite Erwachen der Christa Klages (Regie: Margarethe von Trotta), 1977
- Klaras Mutter (Regie: Tankred Dorst), 1977
- Der Gehilfe (nach Bernard Malamud, Regie: Ludwig Cremer), 1978
- Der Tote bin ich (Regie: Alexander von Eschwege), 1979
- Der Mörder (nach Georges Simenon, Regie: Ottokar Runze), 1979
- Theo gegen den Rest der Welt (Regie: Peter F. Bringmann), 1980
- Mosch (Regie: Takred Dorst), 1980
- Der Mann auf der Mauer (nach Peter Schneider, Regie: Reinhard Hauff), 1982
- Der Schneemann (nach Jörg Fauser, Regie: Peter F. Bringmann), 1984
- Deshima (nach Adolf Muschg, Regie: Beat Kuert), 1987
- Der Madonna-Mann (Regie: Christoph Blumenberg), 1987
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müller-Westernhagen, Marius |
| ALTERNATIVNAMEN | Westernhagen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker und Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1948 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
