Market-based View
Dieser auf der Industrieökonomik basierende Ansatz erklärt den Wettbewerbserfolg von Unternehmen damit, dass es ihnen gelingt, auf den Absatzmärkten Marktbarrieren gegen potenzielle Konkurrenten aufzubauen. Solche Barrieren führen dann dazu, dass das etablierte Unternehmen auf einem solchermaßen beherrschten Markt fast wie ein Monopolist agieren kann. Marktbarrieren können u.a. beruhen auf: besonders niedrigen Produktionskosten aufgrund von Skaleneffekten, die dem Unternehmen auf dem Markt die Preisführerschaft sichern; in der Reputation, die von besonderen Qualitätsmerkmalen und/oder einem etablierten Markennamen herrührt, und dem Unternehmen eine Qualitätsführerschaft sichert oder in einer Kombination aus beiden Strategien, wenn das Unternehmen etwa bestimmte Marktnischen bedient. Der bekannteste Vertreter des Marktet-Based-View ist Michael E. Porter, der Ende der 1970er Jahre das ursprünglich aus der Wettbewerbstheorie stammende Konzept der Marktbarrieren für das strategische Management nutzbar machte.
Die zentrale Annahmen des Market-Based-View ist, dass Ressourcen homogen und mobil sind. Das strategische Ziel einer Unternehmung ist die Wahl einer Branche bzw. eines Produktes, wo sie nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen kann.
Kategorie:Betriebswirtschaftslehre
Kategorie:Management
Kategorie:Wirtschaftstheorie
