Marktbreit

Wappen Karte
140px|Deutschlandkarte, Position von Marktbreit hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Fläche: 20,15 km²
Einwohner: 3.721 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km²
Höhe: 181 m ü. NN
Postleitzahlen: 97338-97340
Vorwahl: 09332
Geografische Lage: 49° 39' n. Br.
10° 10' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 147
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 4
97340 Marktbreit
Offizielle Website: www.marktbreit.de
E-Mail-Adresse: info@marktbreit.de
Politik
Bürgermeister: Erich Hegwein (CSU)

Marktbreit ist eine Stadt im Landkreis Kitzingen im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken an der südlichsten Stelle des Maindreiecks und gleichzeitig des Mains. Sie ist der Geburtsort des Arztes und Entdeckers der nach ihm bekannten Krankheit Alois Alzheimer.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Marktbreit ist Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft. Folgende Orte gehören der Gemeinschaft an: Marktsteft, Martinsheim, Obernbreit, Segnitz, Seinsheim.

Eingemeindungen

Mit der Gebietsreform im Jahr 1978 wurde der etwa 4 km entfernte Ort Gnodstadt mit rund 600 Einwohnern zu einem Ortsteil von Marktbreit.

Klima

Das Maindreieck zählt mit zu den wärmsten und trockensten Regionen Bayerns. Dieses Klima ist besonders günstig für den Anbau von Wein, Obst und Gemüse.

Geschichte

thumb|right|Handelshäuser im Stil des Würzburger Barock erbaut 1719 und 1725 Erstmals erwähnt wurde Marktbreit als "broite inferior", d. h. Unter- oder Niedernbreit, in einer Urkunde des Grafen zu Castell 1266. Vermutlich gab es bereits einige hundert Jahre früher eine Siedlung an der Mündung des Breitbaches, über die aber wenig bekannt ist. 1557 verlieh König Ferdinand das Marktrecht. Marktbreit war entstanden und es kam zu einer ersten Blütezeit des kleinen Ortes. Vor allem durch die günstige geografische Lage am südlichsten Punkts des Mains und damit der kürzesten Verbindung zur Donau konnte Marktbreit profitieren. Im 18. und 19. Jahrhundert war Marktbreit nochmals als Handelsposten bekannt. Zum Verhängnis wurde dem Ort in wirtschaftlicher Hinsicht die Eisenbahn, die Mitte des 19. Jahrhunderts auch ins Würzburger Land kam. Die Handelsbedeutung ging stark zurück, viele Kaufleute verließen die Stadt. Kurz zuvor erhielt Marktbreit jedoch noch im Jahr 1819 von der bayerischen Regierung das Stadtrecht .

Politik

thumb|right|Stadttor und Rathaus von Westen

Wappen

Das Wappen zeigt St. Georg, der einen grünen Lindwurm die Fahnenlanze in den Rachen stößt. Er gilt daher als Stadtpatron. 1557 erhielt Marktbreit das Wappen mit der Marktgerechtigkeitsurkunde verliehen. Der Wellenbalken steht für die Lage des Ortes am Main.

Städtepartnerschaften

Fléac, in der Nähe der südwestfranzösischen Großstadt Angoulême

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Museum im Malerwinkelhaus mit wechselnden Ausstellungen

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

thumb|right|Stadttor und Rathaus von Westen Direkter Anschluss an die Autobahn A 7 Ausfahrt 104. Bahnhaltestelle für Regionalzüge auf der Strecke von Würzburg über Treuchtlingen nach München. Marktbreit liegt direkt an der Landstraße L 2271 die die Bundesstraße 8 (5 km östlich) und die Bundesstraße 13 (5 km westlich) verbindet.

Weinbau

Marktbreit hat eine Weinlage, den Sonnenberg. Der Marktbreiter Sonnenberg gehört zur Großlage Kitzinger Hofrat, im Weinanbaugebiet Franken. siehe auch: Liste_der_Weinorte_in_Franken

Bildung

Folgende Schulen gibt es in Marktbreit:

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Weblinks Gnodstadt



See also: Marktbreit, 12. Juni, 1266, 14. Juni, 1557, 1819, 1864, 1898