Mauszeiger
Der Mauszeiger ist das durch eine Maus auf einem Computer-Bildschirm bewegte Symbol (meist ein Pfeil), mit dem zunächst nur auf ein dargestelltes Detail gezeigt werden kann. Der Mauszeiger ist fester Bestandteil aller graphischen Benutzeroberflächen (GUI).
Wird zusätzlich eine der Maustasten geklickt, doppelgeklickt oder der Mauszeiger bei betätigter Maustaste bewegt (Drag & Drop) kann aus dem bloßen Anvisieren eines dargestellten Objekts eine Auswahl, eine Bearbeitung oder eine örtliche Verschiebung werden. In modernen graphischen Benutzeroberflächen kann das bloße Verweilen des Mauszeigers auf einem dargestellten Objekt dazu führen, dass Informationen über dieses Objekt angezeigt werden oder das Objekt automatisch in den Vordergrund einer mehrschichtigen Darstellung gebracht wird.
Die meisten Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, das Erscheinungsbild des Mauszeigers selbst festzulegen. Dabei wird meist eine kleine Bitmap oder Animation zusammen mit einem Pixel als aktiver Zeigepunkt (Hotspot genannt) im Programm definiert. Beim üblichen Pfeil ist beispielsweise die Spitze dieser Zeigepunkt. In einem Bildverarbeitungsprogramm kann hiermit der Mauszeiger ein Aussehen annehmen, das das gerade ausgewählte Werkzeug zum Bearbeiten des Bildes symbolisiert.
Die am häufigsten anzutreffenden Mauszeigervarianten:
- Standardform (Pfeil)
- Warteform (Sanduhr, Armbanduhr, sich schälende Banane, rollender Ball ...)
- Textform (I-Balken)
- Präzisionsauswahl (Kreuz)
- …
Siehe auch: Icon, Cursor, Schreibtischmetapher
