Max Ernst
thumb|Max Ernst, Habakuk (nach einem Modell von 1934), Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Dauerleihgabe an die Stadt Düsseldorf (Standort: vor der Kunsthalle Düsseldorf) thumb|Max Ernst, Habakuk vor der Kunsthalle Düsseldorf Max Ernst (* 2. April 1891 in Brühl; † 1. April 1976 in Paris) war ein deutsch-US-amerikanischer Maler und Bildhauer des Dadaismus und des Surrealismus.
Leben
1918 gründete Max mit Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe; er lernte 1920 den Schriftsteller Paul Eluard kennen und ging nach Paris, wo er 1924 die Collage als künstlerische Technik ausweitete und die Technik der Frottage erfand. Ab 1924 war Ernst einer der wichtigsten Maler des Surrealismus. Nach dem Ausschluss von Paul Eluard aus der Gruppe ging er auf Distanz. Nach dem Einmarsch der Deutschen Reichswehr wurde er als "verdächtiger Ausländer" in mehrere Lager interniert, 1941 gelang ihm die Flucht in die USA, wo er bedeutenden Einfluss auf die junge Malergeneration ausübte. 1953 kehrte er nach Europa zurück. Auf der Biennale von Venedig 1954 wurde er mit dem großen Preis für Malerei geehrt.
In seiner Geburtsstadt Brühl (Rheinland) kann man im Max-Ernst-Kabinett eine Sammlung seiner Werke besichtigen. Zudem entsteht dort aktuell das Max-Ernst-Museum, das am 3. September 2005 eröffnet werden soll.
Begraben wurde Max Ernst nach seiner Einäscherung im Columbarium des Friedhofes Père Lachaise zu Paris.
Werke (Auswahl)
- 1922, "Beim Rendezvous der Freunde", Museum Ludwig, Köln
- 1923, "Heilige Cäcilie - Das unsichtbare Klavier", Staatsgalerie, Stuttgart
- 1923, "Histoire Naturelle", Tehran Museum of Contemporary Art, Teheran, Iran
- 1927, "Forêt et soleil", Saarlandmuseum, Saarbrücken
- 1928, "Die Erwählte des Bösen", Neue Nationalgalerie, Berlin
- 1929, "La Femme 100 tetes", Collagenroman.
- 1940, "La Toilette de la mariée", Guggenheim Museum, New York, USA
- 1946, "Die Versuchung des Heiligen Antonius", Duisburg, Wilhelm-Lehmbruck-Museum
- 1950, "Götterbote", Frottage, Neue Nationalgalerie, Berlin
Künstlerisches Schaffen: Ernst ließ sich vor allem vom Zufall inspirien, z. B. durch zufällig gefundene Materialstruckturen wie Hölzer oder Blätter, die er dann mit den sechs Zufallsprinzipien; Frottage, Grattage, Decalcomanie, Fumage, Sand und Farbdrapping überarbeitete.
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ernst, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler des Dadaismusund des Surrealismus |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1891 |
| GEBURTSORT | Brühl |
| STERBEDATUM | 1. April 1976 |
| STERBEORT | Paris |
