Max Halbe
Max Halbe (* 4. Oktober 1865 in Güttland bei Danzig; † 30. November 1944 in Neuötting) war ein deutscher Schriftsteller.
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Leben
Max Halbe wurde als Sohn eines ostpreussischen Gutsbesitzers in Güttland bei Danzig geboren. Ab 1883 studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg und promovierte 1888 in München. Anschließend ließ er sich als freier Schriftsteller in Berlin nieder. 1893 erschien sein Bühnenstück "Jugend", das neben Gerhart Hauptmanns Stück "Die Weber" zum erfolgreichsten naturalistischen Drama wurde.
1895 übersiedelte Halbe nach München und gründete das "Intime Theater für dramatische Experimente". Ebenso wurde er Mitbegründer der "Münchner Volksbühne". Hier kam es zu persönlichen Verbindungen zu Frank Wedekind und Ludwig Thoma.
Am 30. November 1944 starb Max Halbe auf seinem Gut in Neuötting in Oberbayern.
Werke
- Ein Emporkömmling (1889)
- Freie Liebe (1890)
- Der Eisgang (1892)
- Jugend (1893)
- Mutter Erde (1897)
- Haus Rosenhagen (1901)
- Der Strom (1904)
- Blaue Berge (1909)
- Der Ring des Gauklers (1911)
- Freiheit (1913)
- Schloß Zeitvorbei (1917)
- Die Traumgesichte des Adam Thor (1929)
- Generalkonsul Stenzel und sein gefährliches Ich. Roman (1931)
- Heinrich von Plauen (1933)
- Scholle und Schicksal. Geschichte meines Lebens (1933)
- Jahrhundertwende. Geschichte meines Lebens 1893-1914 (1935)
- Erntefest (1936)
- Die Elixiere des Glücks. Roman (1936)
- Kaiser Friedrich II (1940)
Literatur
- Josef Egginger: Der Dichter Max Halbe im Öttinger Land. In: Oettinger Land, Altötting. 15 (1995). S. 127-135.
- Ulrich Erdmann: Vom Naturalismus zum Nationalsozialismus? Zeitgeschichtlich-biographische Studien zu Max Halbe, Gerhart Hauptmann, Johannes Schlaf und Hermann Stehr. Mit unbekannten Selbstzeugnissen. Frankfurt am Main u.a.: Lang. 1997. ISBN 3-631-30907-4
- Andreas Lothar Günter: Präfaschistische Weltanschauung im Werk Max Halbes. Frankfurt am Main u.a.: Lang. 2002. (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; 1841) ISBN 3-631-39419-5
- Joachim Kalcher: Perspektiven des Lebens in der Dramatik um 1900. Köln u.a.: Boehlau. 1980. (= Kölner germanistische Studien; 14) ISBN 3-412-02880-0
- Heinz Kindermann: Max Halbe und der deutsche Osten. Danzig: Rosenberg. 1941. (= Danzig in Geschichte und Gegenwart; 4)
- Werner Kleine: Max Halbes Stellung zum Naturalismus innerhalb der ersten beiden Dezennien seines dramatischen Schaffens. (1887-1900). Zeulenroda: Sporn. 1937.
- Stadtbibliothek München (Hrsg.): Max Halbe zum 100. Geburtstag. München: Lehle. 1965.
- Thorsten Stegemann: Literatur im Abseits. Studien zu ausgewählten Werken von Rainer Maria Rilke, Hermann Sudermann, Max Halbe, Gottfried Benn und Erich Kästner. Stuttgart: Ibidem-Verl. 2000. ISBN 3-89821-040-5
- Karl Ude: Max Halbes Nachlass. Ein Münchner Spiegel der Jahrhundertwende. In: Schwabing von innen. München 2002. S. 45-54.
- Herbert Weder: Die Stimmungskunst in Max Halbes Gegenwartsdramen unter bes. Berücksichtigung Ibsens. Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte des Dramas um 1900. Würzburg: Werkbund. 1932.
- Friedrich Zillmann: Max Halbe. Wesen und Werk. Würzburg/Main: Holzner. 1959. (= Der Göttinger Arbeitskreis; Schriftenreihe; 62)
Weblinks
- Kurzbiografie zu Max Halbe
- Sekundärliteratur zu Max Halbe
- Klangbeispiel: Max Halbe zur Uraufführung seines Stückes "Jugend"
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Halbe, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1865 |
| GEBURTSORT | Güttland bei Danzig |
| STERBEDATUM | 30. November 1944 |
| STERBEORT | Neuötting |
