Max Hartmann
Max(imilian) Hartmann (*7. Juli 1876 in Lauterecken bei Kusel; †11. Oktober 1962 in Buchenbühl (heute: Weiler-Simmerberg)) war Biologe und Philosoph
Nach der Lehre (1895) in einer Forstakademie studierte er in München Zologie und Naturwissenschaften, wo er dann auch seine Promotion 1901 erlangte. Nach der Assistentszeit am Zoologischen Institut Gießen im Jahre 1902 habilitierte er 1903 mit der Arbeit Die Fortpflanzungsweisen der Organismen. Danach wechselte er an das Institut für Infektionskrankheiten, aus dem später das Robert-Koch Institut hervorging, in Berlin, um dort als ordentlicher Professor 1909 einen Lehrauftrag auszuführen. An der Universität von Berlin wurde er 1921 zum Honorarprofessor ernannt. Schon 1914 bekleidete er den Posten eines Direktors des Kaiser Wilhelm Instituts, dem späteren Max Plack Institut für Biologie.
Nach Hechingen wechselte er mit seinem letzten Institution im Jahre 1944. 1952 wurde eine Verlegung nach Tübingen vorgenommen, wo er bis 1955 tätig war.
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hatte ihn schon 1932 als Mitglied aufgenommen. Seine Arbeiten konzentrierten sich hauptsächlich auf die Gebiete der methodologischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen der Naturwissenschaften. Seine speziellen Arbeitsschwerpunkte bezogen sich auf Physiologie der Befruchtung und der Sexualität.
Werke
- Allgemeine Biologie, 1925
- Biologie und Philosophie, 1925
- Philosophie der Naturwissenschaften, 1937
- Die Sexualität, 1943
- Atomphysik, Biologie und Religion, 1947
- Die philosophischen Grundlagen der Naturwissenschaften, 1948
- Einführung in die allgemeine Biologie und ihre philosophischen Grund- und Grenzfragen, 1956
- Gesammelte Vorträge und Aufsätze, 1956
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Maximilian Hartmann |
| KURZBESCHREIBUNG | Biologe und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1876 |
| GEBURTSORT | Lauterecken bei Kusel |
| STERBEDATUM | 11. Oktober 1962 |
| STERBEORT | Buchenbühl |
