Meckenheim (Rheinland)

Wappen Karte
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140px|Deutschlandkarte, Position von Meckenheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Fläche: 34,92 km²
Einwohner: 26.518 (1.7.2004)
Bevölkerungsdichte: 759 Einwohner je km²
Höhe: 180 m ü. NN
Postleitzahlen: 53340
Vorwahlen: 02225
Geografische Lage: 50° 38' n. Br.
07° 01' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 032
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstr. 22
53340 Meckenheim
Offizielle Website: www.meckenheim.de
E-Mail-Adresse: stadt.meckenheim@
meckenheim.de
Politik
Bürgermeisterin: Dr. Yvonne Kempen (CDU)

Meckenheim ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Meckenheim liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Bonn, direkt an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz in der Kölner Bucht.

Die Umgebung der Stadt ist durch weitläufige Obstplantagen geprägt. Besonders bekannt ist der Grafschafter Goldsaft, der in Meckenheim hergestellt und aus Zuckerrüben gewonnen wird, die in der Umgebung von Meckenheim angepflanzt werden, aber auch Erdbeeren und vor allem Äpfel sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - so wichtig, dass Bürgermeisterin Yvonne Kempen Meckenheim zur "Apfelstadt und das Jahr 2004 zum "Jahr des Apfels" ausgerufen hat.

Etwa 10 Kilometer westlich von Meckenheim beginnt die Eifel, die ganzjährig zum Wandern einlädt.

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

Zur Stadt Meckenheim gehören die Stadtteile Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg und Merl.

Geschichte

Die Umgebung von Meckenheim wurde schon sehr früh besiedelt, etwa um 4000 vor Christus.

Zur Zeit des römischen Imperiums wurde die Eifelwasserleitung gebaut, die u.a. durch Meckenheim nach Köln führte.

Um etwa 450 wanderten Franken in das Gebiet des heutigen Meckenheim ein. Orts- und Dorfnamen in Franken enden häufig auf -heim, bzw. auf -dorf und daher gab man dem neuen Dorf einen Namen mit der Endung -heim.

Die erste urkundliche Erwähnung Meckenheims ist auf das Jahr 853 datiert.

Die Stadtrechte wurden Meckenheim am 28. Juli 1636 vom Kurfürsten Ferdinand von Bayern verliehen, der auch Erzbischof von Köln war.

Zwischen 1794 und 1815 war die Geschichte der Stadt sehr wechselhaft. Zunächst wurde das Rheinland von Frankreich annektiert, wodurch Meckenheim zum französischem Staatsgebiet gehörte, 1815 fiel das Rheinland dann wieder an Preußen zurück und somit auch die Stadt Meckenheim.

Eine für Meckenheim große Katastrophe waren die Bombenangriffe am 2. und 5. März 1945. Ein Großteil des Stadtkernes wurde dabei zerstört.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung in den letzten 35 Jahren (Stand 1. Juli 2004):

davon weiblich: 13.377 männlich: 13.141

Politik

Gemeinderat

Die 40 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

A61 Köln - Koblenz A565 Kreuz Meckenheim

Bahnlinie Bad Münstereifel - Euskirchen - Bonn.

Ansässige Unternehmen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstiges

Wegen ihrer Herkunft aus Meckenheim führte die Familie des berühmten Bocholter Kupferstechers Israhel van Meckenem ihren niederdeutschen Namen. Übertragen ins Neuhochdeutsche also von Meckenheim.

Kirchen

Kath. Kirchen:

Turm um 1300 Kirchenschiff von 1890 erweitert 1974

Kapelle von 1900 am Ort einer früheren Kapelle aus dem 16. Jh.

Erbaut 1985

Erbaut ca. 11.-13. Jh.

Erbaut 1877

Ev. Kirchen:

Weblinks

See also: Meckenheim (Rheinland), 1636, 1794, 1815, 1945, 2004, 26. September, Alfter